13. Mai 2019 1 Kommentar San Esprit


Die École San Esprit ist Deutschlands wegweisende Heilerschule und kann sich auch mit dem internationalen Wettbewerb messen. Das schätzen inzwischen mehr als 1000 Absolventen. So verwundert es kaum, dass die École San Esprit auch Manager, Anwälte, Journalisten, Banker, Steuerberater, Ärzte, Ingenieure und viele weitere Berufsgruppen anzieht, die man vielleicht nur auf den zweiten Blick mit dem Geistigen Heilen assoziiert. Auch das macht das Besondere bei San Esprit aus – die Menschen. Für San Esprit Gründerin Annette Müller sind sie das Beste, das Dir im Leben begegnen wird. Einen weiteren besonderen Menschen haben wir für den aktuellen Newsletter interviewt: Anja Gschwendtner arbeitet im Topmanagement des Siemenskonzerns, lebt die Strukturen dort, ist bodenständig und Schülerin an der École. Im ersten Teil des Interviews spricht sie über ihren schicksalhaften Weg zu San Esprit.

 

Anja Gschwendtner ist 49 Jahre jung, im Landkreis Rosenheim aufgewachsen und aktuell lebhaft in Landsberg am Lech – der Liebe wegen. Direkt nach der Schule beginnt sie eine kaufmännische Lehre, die sie darauf aufbauend 1991 in den Siemenskonzern führt. Seitdem ist die sympathische Frohnatur für den börsennotierten Technologiekonzern tätig – und verstärkt dort einen Bereichsvorstand. „Mein Alltag ist sehr geprägt von Konzernstrukturen und Managementtechniken“, bekennt die gebürtige Oberbayerin. Eine ihrer Lebensphilosophien ist die folgende: „Angenehm sind die Dinge, die erledigt sind.“ Eine waschechte strukturliebende Bürokratin? Weit gefehlt! „Ich hatte schon immer auch ein zweites Herz, das in meiner Brust für das Unstrukturierte und nicht greifbare schlägt. Das hat mich dann auch früh für Erfahrungen außerhalb geöffnet und so bin ich seit Jahrzehnten auf dem Weg.“

 

Seit Jahrzehnten auf dem Weg? Das möchten wir genauer von der San Esprit Heilerschülerin wissen – „Mein erster Berührungspunkt mit alternativen Denkweisen hatte ich im Zuge der Vorbereitung auf meine Firmung. Eine der Firm Helferinnen hatte bereits spirituelle Erfahrungen gemacht. Durch sie habe ich die Überlegung angestellt, ob es da noch mehr gibt, als den katholischen Glauben. Dann habe ich mich mit den Töchtern angefreundet und war dann auch öfter bei ihnen zuhause. Wir waren schnell Feuer und Flamme füreinander und sie hat mir Bücher empfohlen. Da war ich etwa 14 Jahre alt. Außerdem hatte ich als Kind einen starken Heuschnupfen. Dagegen konnten mir die Ärzte trotz zahlreicher Versuche nicht helfen, stattdessen haben sie mir drei Jahre lang Gift gespritzt. Das änderte sich, als wir bei einer Dame waren die in China die dortige Medizin studiert hat. Nach drei Akupunktur-Sitzungen war ich von jeder Allergie befreit. Das hat mich nachhaltig geprägt“, erzählt Anja bildlich.

 

Diese Erfahrungen führten dazu, dass die aufgeschlossene Oberbayerin weiter nach ihrer Bestimmung suchte und im Zuge dessen viele Themen, Philosophien und spirituelle Meister kennenlernt: „Da ich sehr konservativ und bodenständig erzogen wurde, habe ich mich in dieser Esoterik Szene nicht sehr wohl gefühlt. So hatte ich beispielsweise mit Schamanik schlechte Erfahrungen. Als ich auf einem Seminar gewesen bin, gab es das Angebot einem besonderen Feuerritual beizuwohnen. Die Kursleiterin machte deutlich, dass nur diejenigen kommen sollten die sich wahrlich von ganzem Herzen gerufen fühlen, da es eine heilige Zeremonie war. Wahrlich gerufen fühlte ich mich nicht, aber ich war neugierig und wollte mir das alles ansehen. Also ging ich am Abend zu der Zeremonie. Dort angekommen, saßen bereits alle im Kreis vor einem Feuer. Der einzig verbliebene Platz war der neben unserer Zeremonienmeisterin. Ich war mir nicht sicher, ob es vermessen war mich neben sie zu setzen oder ich etwas falsch mache. Nachdem ich mich zu ihr saß und das Ritual begann, spürte ich ganz stark, dass ich nicht dorthin gehöre. Ich habe dann auch plötzlich heftige Schmerzen in den Beinen bekommen, als würden mich Wurzeln packen und gegen den Boden pressen. Kurzum: Da habe ich gleich gemerkt, dass der schamanische Weg nicht meins ist. Eine ganze Zeit lang war ich außerdem auf dem Engel-Trip, das hat mich behütet und beschützt. Aber ich musste immer jemanden fragen und konnte das nicht selbst machen, dabei wollte ich selbst aktiv sein. So ging das über Jahre und Jahrzehnte. Trotzdem spürte ich immer, dass ich mit Gott und der Urenergie kommuniziere, aber ich blieb auf der Suche. Ich wollte etwas, das ich verstehe und das gut funktioniert. Eine Ausbildung, die ich erlernen kann und im Zuge derer ich das Handwerkszeug bekomme und völlig bewusst ausführen kann und damit Menschen helfe, gesünder zu leben und sich von negativen Emotionen zu befreien. Aber ich blieb auf der Suche.“

Unverhofft kommt oft

Alles ändert sich bei einem schicksalshaften Friseurbesuch, welchen die heute 49-Jährige als Schlüsselerlebnis bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt hat Anja Gschwendtner alle bürgerlichen Ziele erreicht: Beruflich ist sie im Top-Management des Siemenskonzerns angekommen, verantwortet ein Team und hat dabei noch eine vernünftige Work-Life-Balance. Die erlaubt ihr seit zehn Jahren eine glückliche Partnerschaft zu ihrem Lebensgefährten, der sie in jeder Hinsicht unterstützt. Was will man(n)/Frau mehr?

„Ich war nach wie vor auf der Suche, deshalb habe ich das Universum gebeten, mir irgendein Zeichen zu geben. In dieser Inkarnation wollte ich noch etwas sinnvolles mit meinem Leben anstellen. Ich habe keine Kinder und verheiratet bin ich auch nicht – dennoch möchte man Spuren hinterlassen. Dabei geht es nicht um Anerkennung, sondern darum, dass sich jemand mit einem Lächeln an dich erinnert, wenn du nicht mehr hier bist. Deshalb die Bitte an das Universum. An diesem Tag bin ich wie unzählige Male zuvor zu meinem Friseur in Rosenheim. Es war Mai und  wie immer fragte mich meine Friseurin freundlich ob ich denn wie üblich meinen Latte Macchiato und die aktuelle Ausgabe des Aura Magazins möchte. Ich habe den Besuch in jeder einzelnen Facette bildlich vor mir. Es war die Ausgabe 02/2017 – April bis Juni. Als ich im Heft dann den Artikel über Annette Müller mit dem Titel Deutschlands erfolgreichste Botschafterin für das Geistige Heilen gesehen habe, fing mein Herz augenblicklich an schneller zu schlagen und ich begann zu zittern. Ich wusste sofort – das ist es! Natürlich habe ich dann direkt angefangen über San Esprit und Annette Müller zu recherchieren. Dabei bin ich auf die Heilertage gestoßen – es war das einzige Wochenende, an dem ich in meinem privaten, zugegebener Maßen sehr eng getakteten Kalender noch frei hatte. Unglaublich. Natürlich musste ich dann dorthin, daran führte kein Weg vorbei.“

Was dann passiert, ist Anja Gschwendtners persönliches Wunder. Mehr darüber erfahren Sie im zweiten Teil des Interviews.