27. Juli 2018 1 Kommentar admin

 

Ingrid Anna Wilfling über San Esprit und ihren Weg zum Geistigen Heilen:


„Ich bin Heilerin und habe den schönsten Beruf der Welt“

In den Lebensläufen der Absolventen der École San Esprit verstecken sich wirklich tolle Geschichten: Der Elektromeister Gerhard Neugebauer, der seinen unkündbaren Job als Bereichsleiter im Krankenhaus aufgibt um Schulleiter an der École zu werden. Oder Unternehmer Thomas Krack, der dem Materialismus abschwört und Heiler wird. Eine ähnliche Geschichte ist die von Martin Kälin, ehemaliger Manager bei einem Rohstoffkonzern in der Schweiz – heute ebenfalls leidenschaftlicher Heiler. Diese Geschichten sind so einzigartig, so schön, so inspirierend, dass ihnen San Esprit Gründerin Annette Müller bereits ein Buch widmete – „Das Beste aber, das dir im Leben begegnen wird, werden die Menschen sein“. Die darin enthaltenen Erzählungen sind die eines Bruchteils der 965 Absolventen, die teils auf unglaubliche Lebensgeschichten zurückblicken können.

Eine von ihnen ist Ingrid Anna Wilfling. Als sie vor vielen Jahren zum ersten Mal nach Frabertsham kommt, ahnt die damalige Marketingmanagerin noch nicht, dass sie später einmal überzeugte Heilerin, Dozentin, SKYourself Lehrerin und sogar Organisatorin von DO UT DES – Heilertage im Chiemgau wird. Außerdem schreibt Wilfling gerade an ihrem ersten Buch, das die Heilarbeit rückwirkend vom Zeitpunkt der Zeugung bis zur Geburt zum Inhalt hat und wird damit zur Fachautorin für das energetische Heilen – eine unglaubliche Entwicklung der einstigen Werbefachfrau.

Doch beginnen wir in der Kindheit der gebürtigen Fränkin: Ingrid Wilfling wächst in der schönen Residenzstadt Coburg im Norden Bayerns auf. Ihre Eltern, eine Hausfrau und ein Industriemeister, beschreibt sie als klassisch bodenständig ohne jedwede esoterische Ader. Ebenso bodenständig verläuft auch Wilflings Heranwachsenden Dasein. Sie macht eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin, heiratet früh ihre Jugendliebe, bekommt zwei wundervolle Töchter und macht sich im Alter von 23 Jahren im Bereich Marketing selbstständig, wo sie die nächsten 30 Jahre ihres Berufslebens verbringt.

 

Der Wendepunkt

Als die Mutter zweier Töchter dann mit 54 schwer krank wird, erlebt sie einen Wendepunkt in ihrem Leben: „Das war damals eine schwierige Situation für mich. Zum einen habe ich mich in den Burnout gearbeitet. Zum anderen gab es genau zu der Zeit einen großen Wandel in der Marketingbranche. Als ich angefangen habe, ging es noch darum Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und von der Konkurrenz abzuheben. Plötzlich ging es aber vermehrt darum, andere schlecht zu machen und herabzusetzen. Und dann kamen auch noch die tiefenpsychologischen Methoden auf, mit denen der Verbraucher völlig manipuliert wurde. Die Ethik, die mir seit jeher sehr wichtig war, ist komplett verloren gegangen. Ich wollte kein Teil mehr davon sein und war am Ende einfach ausgebrannt.“

Doch damit nicht genug, wurde Wilfling zur Schmerzpatientin: „Ich habe dann zwei Jahre schwer an mir selbst gearbeitet aber es ist einfach nicht besser geworden. Ich hatte starke Schmerzen an meinem gesamten Körper – Migräne, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Hände, Knie, Unterleib – von oben bis untern. Das war sehr schlimm für mich. Als ich dann auch noch die Medikamente nicht vertragen habe, die mir verschreiben wurden, dachte ich das sei das Ende. Ich bin dann glücklicherweise mit chinesischer Medizin ein Stück weitergekommen und hatte einen dreimonatigen Klinikaufenthalt, der mir geholfen hat die Krankheit anzunehmen – das konnte ich zuvor nicht.“

 

Und dann kommt der zweite Wendepunkt in dem Leben der Marketingmanagerin, als sie von den sensationellen Heilerfolgen an ihrer Tochter erfährt, nachdem diese einen Klinikaufenthalt am
Zentrum für Geistiges Heilen San Esprit in Frabersham hat. „Meine Tochter hat sich nach nur sechs Heilsitzungen so sehr verändert und das im positivsten Sinne. Es ging ihr nach einer schwierigen Zeit deutlich besser. Das war zunächst unglaublich für mich. Ich hatte ernsthafte Zweifel, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass das so gut funktioniert.“ Um herauszufinden was ihrer Tochter wiederfahren ist, meldet sich Wilfling für einen Schnupperkurs an: „Nach dem Kurs war ich so begeistert, dass ich drei Tage lang für insgesamt sechs Heilsitzungen geblieben bin. Nach dem dritten Tag merkte ich wie sehr sich mein Gesundheitszustand verändert hat, ich hatte deutlich weniger Schmerzen und auch seelisch und geistig hatte sich eine Veränderung eingestellt. Ich sollte eigentlich frühverrentet werden, aber nach den Heilsitzungen in Frabertsham dachte ich mir dann nein, da geht noch was und änderte meine Zukunftspläne. Heute habe ich unter anderem die Verantwortung für die Schnupperkurse in Frabertsham, weil ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß, wie wichtig diese Erfahrung ist. Das ist mir auch ein persönliches Anliegen.“

 

Die Ausbildung

Nach der bewusstseinserweiternden Erfahrung des Schnupperkurses und der Heilsitzungen beschließt Wilfling nach Rücksprache mit ihren Töchtern selbst eine Ausbildung zu machen: „Für mich bedeutete die Entscheidung vor allem wieder am Leben teilnehmen zu können, was mir bisher verwehrt blieb. Ich habe die Ausbildung also angefangen, um qualitativ wieder ein besseres Leben zu führen. Die Erwartungen haben sich voll erfüllt. Es ist schwer in Worte zu fassen wie sehr sich mein Leben verbessert hat. Nach den zwei Jahren war ich komplett schmerzfrei. Während des sechsten Moduls, also kurz vor Ende, stand für mich fest, dass ich das nicht einfach nur konsumieren kann, sondern es auch weitergeben muss. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich im Kurs stand und wir ein Training gemacht haben und ich nicht nur aus dem Herzen, sondern auch dem Bauch heraus gesagt habe – ich bin Heilerin und habe den schönsten Beruf der Welt – dazu stehe ich bis heute.“

 

Und ab da haben die Dinge ihren Lauf genommen. Als der ehemaligen Marketingmanagerin ein Praxisraum im Ambulatorium des Waldkrankenhauses angeboten wird, entscheidet sie sich für den Schritt in die Selbstständigkeit als Heilerin. „Ich habe dann auch als Tutorin bei den Kursen an der École gearbeitet. Frabertshham war von Anfang an eine zweite Heimat für mich und es macht mir unfassbar viel Freude dabei zu sein, wenn andere das erste Mal mit amazinGRACE in Kontakt kommen“, schwärmt Wilfling. Darüber hinaus organisierte sie Messen, die Heilertage, ist SKYourself-Lehrerin, Dozentin für Metamorphose und verfasst derzeit ein Buch über das Thema, das über den San Esprit Verlag veröffentlicht wird. „Das ist eine gigantisch faszinierende Heilarbeit, die sehr in die Tiefe geht und die ich extrem wertschätze. Als Dozentin bin ich überwiegend bei den KAR Wochenkursen und muss sagen, ich fühle mich als geborene Dozentin und liebe was ich mache – das Lehren war schon immer meine Leidenschaft.“ Natürlich ist Wilfling auch nach wie vor Heilerin und zählt von Anfang an auch Therapeuten, Ärzte und Führungskräfte zu den Esperenten in ihrer Praxis. Sie selbst sieht einen gesellschaftlichen Wandel hinsichtlich der Außenwahrnehmung des Geistigen Heilens hin zu einer steigenden Akzeptanz. Dies beobachte sie nicht nur in ihrer Praxis, sondern auch anhand der Teilnehmer der Schnupperkurse.

 

Für viele der Schülerinnen und Schüler an der École San Esprit stellt sich durch die Ausbildung in Frabertsham oder den ebenfalls gefragten Standorten im Rest der Welt, ein umfassender Lebenswandel ein. So auch bei der ehemaligen Marketingmanagerin Ingrid Wilfling, die inzwischen in einer Praxisgemeinschaft mit zwei Ärzten im Medizinzentrum II in Erlangen Esperenten empfängt: „Es war eine stetige Bewusstseinserweiterung. Mein gesamtes Leben hat sich sowas von tiefgreifend positiv erweitert – ich bin zwar von Natur aus ein sehr positiver Mensch, aber es ist einfach so viel tiefgehender geworden, ich fühle mich zentrierter. Das klingt jetzt wie eine Floskel, aber ich habe mich selbst gefunden und es ist ein Prozess der immer noch andauert. Ich bin wesentlich glücklicher mit meinem neuen Leben und es hört nicht auf immer schöner zu werden.“