1. Februar 2019 Keine Kommentare San Esprit

Nächster Stopp: INDIEN

Tag 1: Ready for Takeoff

Eine halbe Weltreise unternehmen. Was im Volksmund gerne als Übertreibung benutzt wird, beschreibt die Reise nach Pondicherry ganz gut. Die hat Annette Müller noch vor sich, als sie um 14.30 Uhr Ortszeit in München in den Flieger steigt. Nächster Stop: Das schillernde Emirat Dubai.

Nach einem kurzen Aufenthalt in der pompösen Wüstenstadt geht es für Annette Müller noch einmal drei Stunden nach Chennai in Südindien. „Das lief dieses Mal wirklich glatt – die Einreise ging für indische Verhältnisse ungewohnt schnell und auch meine Koffer waren sofort da. Das ist alles, nur nicht selbstverständlich in Indien“, scherzt die gut gelaunte Heilerin. Direkt am Flughafen wird Annette Müller von einem Fahrer abgeholt, der sie in das noch einmal 150 Kilometer entfernte Pondicherry bringt.

Waren beim letzten Healing Camp alle von dem pulsierende Nachtleben überrascht – um 4 Uhr nachts waren die Straßen voller Menschen – sieht es tagsüber schon ganz anders aus: „Als ich am Flughafen los bin war es neun Uhr morgens und hell – da war in Chennai nicht annähernd so viel los, wie die letzten beiden Male, als ich nachts angekommen bin. Das hatte ich so nicht erwartet“, berichtet Annette Müller aus Indien.

Am Hotel angekommen, wird die San Esprit Gründerin bereits erwartet: „Das war total lieb, ich wurde von der gesamten Belegschaft erwartet und herzlich begrüßt, weil sie sich noch genau an die letzten Aufenthalte erinnern konnten. Die neue Hotelmanagerin Sita hat mir auch gleich gesagt, dass sie die letzten Tage über mich gesprochen haben. Außerdem wurde ich gleich nach meiner Mama ausgefragt. Sie hatte während des Camps einen Anfall auf der Terrasse des Hotels und deshalb haben sich die Mitarbeiter gleich nach ihrem leiblichen Wohl erkundigt. Sehr aufmerksam. Wenn ich zurück in Deutschland bin, soll ich liebe Grüße ausrichten.“

Was für ein toller Empfang. Wie ging es danach weiter? „Ich habe mich dann erst einmal auf meinen Stammplatz gesetzt, unten auf der weißen Couch links neben dem Hoteleingang, habe mir einen leckeren Chai Masala bestellt und frische Früchte gegessen, während ich auf mein Zimmer gewartet habe. Das war schon ein sehr schönes Gefühl angekommen zu sein. Es kommt mir überhaupt nicht so vor, als wäre ein Jahr dazwischen gewesen. Ich fühle mich so, als würde ich genau dort anknüpfen, wo ich abgereist bin.“ Während uns Annette Müller per Telefon zugeschaltet ist hört man im Hintergrund allerlei Lärm – das Hupen der zahllosen Tucktucks und Roller, das Krächzen der Raben und der Lärm von Presslufthämmern – „das ist dieses Mal sogar für indische Verhältnisse heftig.“

Dann bekommt die San Esprit Chefin eine Nachricht in WhatsApp. Nach kurzer Lesepause teilt sie uns die großartige Neuigkeit mit: „Ihr werdet es nicht glauben, kaum bin ich wieder mit dem Internet verbunden, bekomme ich eine dringende Nachricht von unserem Grossisten. Er muss die inzwischen dritte Auflage von „amazinGRACE“ drucken und die zweite Auflage von „Das Beste aber, das dir passieren wird, werden die Menschen sein“, weil die Nachfrage der Großhändler so hoch ist. Ist das nicht abgefahren? Was für eine tolle Ankunft! Jetzt muss ich mich unbedingt von Indien aus um alles kümmern.“ Als Hilfsmittel bleibt der San Esprit Chefin nur das Handy – ihr Laptop hat am Tag vor der Reise den Geist aufgegeben. Das hindert die fleißige Unternehmerin nicht daran, ihre Unternehmensgruppe von jedem Ort der Welt aus zu leiten.

Dann wollen wir mal nicht länger stören. Noch eine letzte Frage: Was steht heute noch auf dem Programm? „Ich muss jetzt noch vier Stunden wach bleiben, damit ich wegen dem Jetlag nicht mitten in der Nacht aufwache und hellwach bin. Wie wichtig das ist, habe ich auf all den Reisen gelernt. Das ist auch etwas anstrengend, aber ich nehme das gerne in Kauf um den Horizont zu erweitern und die Welt kennenzulernen. Das ist etwas ganz anderes als immer nur in den eigenen vier Wänden zu bleiben – ein völlig anderes Bewusstsein. Jede Reise ist deshalb auch immer ein Gefühl des über sich selbst Hinauswachsens.“