23. September 2019 1 Kommentar San Esprit

Gemeinsam besser werden

San Esprit ist nicht zuletzt für die große Internationalität bekannt. Kurse und Absolventen finden sich in vielen Ländern der Erde. Besonders während der englischsprachigen Intensivkurse werden Freundschaften auf der ganzen Welt geknüpft. Doch was passiert nach dem Kurs? Die Heilertage sind jährliche Anlaufstelle für Schüler und Absolventen weltweit. Aber nicht jeder Absolvent aus Südafrika oder Hawaii kann jedes Jahr anreisen. Außerdem: Warum lieb gewonnene Freunde nur einmal jährlich sehen? Ein so grandioses internationales Netzwerk gehört gestärkt, dachte sich Annette Müller und initiierte im Juni das erste Online Meetup – in mehr als neun verschiedenen Zeitzonen. Im zweiten Teil weitere spannende Einblicke.

Nach den anerkennenden Worten aus Wien, hatte die Heilerin auch eine Fachfrage an die Gruppe. So arbeite sie aktuell mit einer Person, bei der Krebs diagnostiziert wurde und fragt nach den Erfahrungen mit Fernheilungen bei Krebspatienten. Sie selbst nutze aktuell mit einer Mischung aus Handauflegen und Fernheilungen. Prompt kam die Antwort der San Esprit Gründerin: „Wir haben Menschen, die viele Leben retten durch viele amazinGRACE Sessions und wir haben Menschen, die uns leider verlassen. Aber wir haben auch Menschen, die zur Überraschung der Ärzte immer noch leben und das zeigt uns, dass es Hoffnung gibt. Wir als Heiler möchten helfen, unsere Klienten heilen und die Person so lange es geht bei uns halten. Doch wir müssen auch über das schlimmstmögliche Szenario nachdenken und uns damit auseinandersetzen. Der Mensch hat eine begrenzte Lebensspanne.“ Dabei betonte Annette Müller die Philosophie dahinter und die wundervolle Rolle der Gruppe, die Kraft gibt und stärkt. Jeder kann jederzeit im San Esprit Netzwerk um Gruppenhilfe bitten, alle sind gerne im Kontakt und helfen mit Fernheilungen. Außerdem erläuterte Annette Müller, dass Handauflegen weniger unglaublich ist als Fernheilung, diese jedoch auch sehr effektiv ist, vor allem je länger der Heiler die Vibration hoch hält. Wenn man diese davor bereits erhöht, sind die Effekte umso stärker. Es sei außerdem wichtig, wie fortgeschritten der Krebs ist. Zudem meinte jemand, sterben viele nicht am Krebs, sondern an den Komplikationen im Rahmen der Behandlung.

Überraschung

Dann tauchten Annette Müllers Mutter Zita Kappler und Angie Höhne auf dem Bildschirm auf und kündigten sich als Überraschung an, anmoderiert von der San Esprit Gründerin: „Das ist meine Mum, sie ist 93 Jahre alt und war bis eben in ihrem Kurs, in dem sie Metamorphose gelehrt hat.“ Voller Lebenskraft legte die 93-Jährige nach: „Es ist wunderschön euch zu sehen und auch der Unterricht war wunderschön. Es war wieder sehr toll und unfassbar bewegend, den Schülern das Thema nahezubringen. Es ist ein ausgesprochen schwieriges und dadurch auch anstrengendes Thema für die Schüler, doch wirklich sehr spannend. Und sie waren wieder alle sehr erfolgreich.“ Dazu erläuterte Annette Müller den Teilnehmern des Online Meetups, dass Metamorphose den meisten aus den englischsprachigen Kursen nicht bekannt ist, da es ein Sonderthema des dritten KAR Blocks ist, den es aktuell nur auf deutsch gibt.

Nächste auf den Bildschirmen in verschiedenen Ländern und Zeitzonen ist eine Absolventin aus Deutschland. Sie ist zudem eine der wagemutigen Heilerinnen, die vergangenes Jahr zum Healing Camp India aufbrachen und dort Unglaubliches bewirkten. Da wundert es kaum, dass die San Esprit Gründerin Annette Müller in freundschaftlicher Manier den neuen Look der Heilerin anspricht und Komplimente ausgetauscht werden. Dann berichtete die Deutsche von ihrem aktuellen Klienten – mit viereinhalb Jahren der Jüngste, den sie je hatte. Und der hat es in sich: „Er ist ein sehr sehr sehr aktives Kind und dadurch auch recht anstrengend für die Eltern. Aber er war sehr offen für eine Heilsitzung, das war toll. Klar, zunächst war er noch schüchtern, nach einer Erläuterung aber mit an Bord beziehungsweise auf der Liege. Anschließend konnte ich ihm eine halbe Stunde lang eine Heilsitzung geben, bei der das Kind sogar eingeschlafen ist. Seine Mutter konnte das nicht glauben, das war sehr ungewöhnlich für ihn. Nach der Heilsitzung wollte er dann gleich wieder schlafen und noch eine weitere Heilsitzung. Deshalb haben wir dann gleich die nächste vereinbart, weil er das unbedingt wollte. Anscheinend hatte seine Mutter mit ihm eine schwere Geburt. Ich werde jetzt schauen, was wir alles machen können. Das ist meine Geschichte der Woche.“

Gemeinsam besser werden

Neben Lob und Zuspruch gleich die Fachfrage von Annette Müller, ob denn bereits mit dem Atlas gearbeitet wurde. „Noch nicht, aber beim nächsten Mal“, entgegnete die Heilerin. Daraufhin erklärte die San Esprit Gründerin, dass man das gleich am Anfang machen sollte, da die Arbeit am Atlas bei einem kleinen Kind sehr gut funktioniert. Außerdem erläuterte die bekannte Heilerin, wie am besten vorzugehen ist und gibt den Tipp, dass es besonders gut geht, wenn der junge Klient schon schläft. „Am Mittwoch werde ich das gleich so machen, wenn er kommt“, kündigte sie an.

Nach der gemeinsamen Erfahrung in Indien kommt natürlich auch das Thema nicht zu kurz: „Ich freue mich schon wieder sehr darauf, mit dir in Indien zu sein! Du warst die Erste auf der Liste für 2020, einfach toll“, so Annette. Das beruhe selbstverständlich auf Gegenseitigkeit, entgegnete die Heilerin. Dann berichtete die Healing Camp Organisatorin noch von der Kino Premiere des Healing Camp Movies: „Die Reaktionen waren unglaublich, einfach toll. Fast jeder hatte Tränen in den Augen, das war alles wirklich sehr berührend.“ Daraufhin erzählte sie, dass Ihr Bruder vor Ort war: „Bisher war er immer sehr kritisch, aber nach der Aufführung war er begeistert und sehr interessiert. Er versteht jetzt, warum es so emotional für uns war.“ – „Ach cool, ich glaube ich habe ihn sogar gesehen!“, erinnerte sich Annette Müller zurück.

Wundervolles Wiedersehen

Eine herzerwärmende Geschichte kam dann noch von einer Absolventin aus den USA. Sie war eine der drei Amerikanerinnen, die die weite Reise auf sich nahmen und Teil des Healing Camps in Indien waren. Und mit Indien hatte auch das nachfolgende Ereignis zu tun: „Eine der Esperentinnen des Healing Camps kam extra nach Washington zu uns, um sich eine Heilsitzung geben zu lassen. Sie studiert an der New York University und kam mit dem Bus für ein Wochenende voller Heilsitzungen vorbei. Wir haben das volle Programm gemacht und konnten wie schon in Indien große Heilerfolge erzielen.“ Wieder gab es sehr viel Zuspruch und Bewunderung seitens der Gruppe.

Und auch sie hatte einige Fachfragen, die die San Esprit Gründerin gewohnt kompetent beantwortete. Natürlich kam dabei auch das Private nicht zu kurz. So verwundert es kaum, dass auch bei der Amerikanerin die Vorfreude auf die Heilertage enorm ist – zu denen sie extra aus Washington anreist.

Nächster auf den Bildschirmen ist nun wieder ein deutscher Absolvent und Esperent. Er berichtet von seinen eigenen Fortschritten im Krankenhaus. Seit 2012 ein Lymphom bei ihm diagnostiziert wurde, hat sich sein Alltag grundlegend verändert. Krebs, Chemo – irgendwann war er mit den Antworten der Schulmedizin unzufrieden und hat sich nach Alternativen umgesehen. Auch, weil er von den Medikamenten grauen Star bekommen hatte. Inzwischen geht es ihm besser – sehr zur Freude der anderen Chatteilnehmer. Auch ein weiterer Teilnehmer im Chat zeigte Bilder aus dem Krankenhaus – den ganzen Körper voller Kabel. Jetzt sieht er sehr gesund und frisch aus und berichtete von den Fortschritten. Er glaubt an eine Zukunft, in der es normal sein wird zum „amazinGRACE Doktor“ zu gehen.

Den Abschluss machte dann noch einmal die Absolventin und praktizierende Heilerin aus Washington, die sich weitere Tipps und Empfehlungen von der San Esprit Gründerin holte – wenn die Gelegenheit schon da ist. Und so war das erste Online Meetup ein voller Erfolg und konnte der Zielsetzung gerecht werden, eine internationale Plattform zur Vernetzung von Schülern und Absolventen der École San Esprit zu bieten und einen freien Austausch zu ermöglichen. „Wir haben dieses enorme weltumspannende Netzwerk von Menschen, die alle diese einzigartige Passion teilen. Allen zu eigen ist die Bewusstseinserweiterung, die stattgefunden hat und einen großen Einfluss auf ihr Leben hat. Natürlich kann das nicht jeder verstehen und nicht mit jedem ist ein Austausch möglich. Doch dafür haben wir jetzt die monatlichen Online Meetups, auf dass alle noch einmal näher zusammenwachsen. Hier hat der Austausch ein Zuhause“, so Annette Müller.