19. September 2019 1 Kommentar San Esprit

Gemeinsam lachen, weinen und lernen

San Esprit ist nicht zuletzt für die große Internationalität bekannt. Kurse und Absolventen finden sich in vielen Ländern der Erde. Besonders während der englischsprachigen Intensivkurse werden Freundschaften auf der ganzen Welt geknüpft. Doch was passiert nach dem Kurs? Die Heilertage sind jährliche Anlaufstelle für Schüler und Absolventen weltweit. Aber nicht jeder Absolvent aus Südafrika oder Hawaii kann jedes Jahr anreisen. Außerdem: Warum lieb gewonnene Freunde nur einmal jährlich sehen? Ein so grandioses internationales Netzwerk gehört gestärkt, dachte sich Annette Müller und initiierte im Juni das erste Online Meetup – in mehr als neun verschiedenen Zeitzonen. Wir geben Einblicke in ein wundervolles Wiedersehen.

Das erste Online Meetup der École San Esprit startete hierzulande am Abend gegen 19 Uhr. Auf Hawaii hingegen war es 7 Uhr morgens – eine Zeitdifferenz von 12 Stunden. „Wir haben die Uhrzeit bewusst so gewählt, da es für die meisten Teilnehmer so eine vertretbare Uhrzeit war. Lediglich für die Australier war es mit 3 Uhr nachts etwas hart, ansonsten hatten wir ein gutes Timing“, berichtet Mitinitiatorin Robin Johnson.

Sie war es auch, die zu Beginn des Online Meetups die Einführung gab. Wenige Sekunden danach meldete sich auch schon eine Absolventin, jenseits des Atlantiks von einer Pazifikinsel, die von Annette Müller herzlich begrüßt wurde. Die San Esprit Gründerin merkte gleich freundschaftlich an, dass die alte Bekannte von Annette Müller doch eine neue Frisur habe – first time with short hair.

Dann wird es emotional

Als die Dame beginnt, von ihren aktuellen Erfahrungen zu berichten, rührt sie die anderen Heiler im Online Meetup zu Tränen. So berichtete sie davon, dass sie zuletzt vor allem Heilarbeit an ihrem Ehemann geleistet hatte, der vor kurzem verstorben war. Neun Monate hatte sie sich um ihn gekümmert, ihn gepflegt und ihm täglich Heilsitzungen gegeben. Ihre Schilderungen sind herzzerreißend: So berichtete sie auch von der Weigerung einer Ärztin, ihren an Leberzirrhose erkrankten und stark leidenden Mann entsprechende Schmerzmedikamente zu verschreiben. Suchtgefahr hieß es damals. Aber sie erzählt auch davon, wie dankbar sie für die amazinGRACE Tools ist, mit denen sie tagtäglich gearbeitet hatte. Doch irgendwann muss jeder aufgeben, sagt sie. Sichtlich betroffen bekannte Annette Müller, wie gerne sie noch mehr Wunder vollbringen würde, um noch mehr Leben zu retten. Dann berichtete die Witwe von der schönen Gedenkfeier für ihren Mann und dem Besuch einer San Esprit Absolventin, die deshalb extra nach Hawaii gekommen war. Außerdem erzählte Annette Müller von den zahlreichen Fernheilungen von Seiten vieler Absolventen aus dem San Esprit Netzwerk, die allesamt dem inzwischen verstorbenen Mann helfen wollten. „Der Schmerz wurde weniger, auch bei mir. Natürlich leide ich noch sehr, doch bitte mehr davon“, so die Witwe. Abschließend schilderte sie noch, dass sie durch den Tod ihres Mannes nun einen Raum in ihrem Haus frei hat – den sie jetzt zu ihrem amazinGRACE Raum gemacht hat. Und sie ist sehr froh darüber, Teil dieser Gruppe zu sein.

Im Zuge des Gesprächs erwähnte Annette Müller auch die Kennenlerngeschichte der beiden Frauen. Die erläutert die umtriebige San Esprit Gründerin auf Nachfrage detaillierter: „Als ich das erste Mal auf Hawaii war, um eine Fortbildung zu machen, habe ich dort einen Mann kennengelernt. Er wollte, dass ich aus meinem Hotel ausziehe und bei ihm ins Gästehaus ziehe und ihm dafür Heilsitzungen gebe. Es stellte sich heraus, dass dieser Mann ihr Arbeitgeber war. Er hatte unter anderem einen sehr großen Smoothie Laden an einer Bushaltestelle. Da er immer Mitarbeiter gesucht hatte, habe ich meine Tochter nachdem sie mit der Schule fertig war und nicht wusste, was sie machen möchte, zu ihm geschickt. In einem Smoothie Laden auf Hawaii arbeiten und überlegen, was sie mit ihrem Leben machen möchte – ich denke das ist nicht der schlechteste Platz auf Erden dafür. Ich meine, wenn sie sich schon Gedanken macht, dann dort, wo es schön ist. Als geborene Amerikanerin war es für meine Tochter zudem weniger stressig. Der Smoothie-Unternehmer hat sie dann auch in einem seiner Häuser untergebracht und sie wurden beide Nachbarinnen. So haben wir uns kennengelernt.“

Fachfragen ausdrücklich erwünscht

Nach dem emotionalen Auftakt ermutigte Robin Johnson die übrigen Teilnehmer von ihren aktuellen Klienten zu berichten. Den Auftakt machte sie selbst. So hatte sie vor kurzem im Rahmen des KAR-Intensivkurses auf Mallorca eine Esperentin, die an einer starken Migräne litt. Die heftigen Kopfschmerzattacken schränkten das Leben der Frau so sehr ein, dass sie nicht rausgehen konnte und es ihr nicht möglich war, mit ihren beiden kleinen Kindern zu spielen und ihnen ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Obwohl sie bereits vieles probiert hatte, sowohl konventionell als auch alternativ, konnte ihr nichts helfen. Dann kam Robin Johnson, die das Unmögliche schaffte: Im Zuge der Heilsitzung gingen die Schmerzen weg und die Dame verkündete glücklich, sie habe nun ihr Leben zurück. „Dann kam es jedoch einige Zeit später wieder zurück und sie verlor den Lebensmut und kam dann auch nicht mehr“, berichtete Robin Johnson im Online Meetup. „Wie viele Heilsitzungen hatte sie denn insgesamt?“, wollte Annette Müller wissen. Fünf seien es gewesen, so Robin Johnson. „Das ist nichts“, versichert Annette Müller und erklärt, warum die Heilung nicht angehalten hat. Dazu erläuterte die Entwicklerin der Heilmethoden amazinGRACE und SKYourself viel über die Hintergründe der Techniken und berichtete aus ihrem großen Erfahrungsschatz. So sei es unter anderem wichtig, dass wenn Geheilte zurück in ihr tägliches Leben, ihren Alltag, kommen, evaluiert werden muss, welche Auslöser die Krankheit bedingen. Annette Müller betonte dabei die Wichtigkeit der Ergründung der Ursachen. „Die Menschen denken dann schnell es passiert ein Wunder, aber es ist nicht Magie, sondern Logik. Nur, dass wir es noch nicht wissenschaftlich erklären können“, so Annette Müller weiter. Dabei betonte sie auch, nie zu verzweifeln und schon gar nicht aufzugeben. Das sei sehr wichtig. Viel Zuspruch erhielt die San Esprit Gründerin unter anderem von einer Absolventin aus Wien: „Das ist so motivierend, was du gerade gesagt hast. Das wird mir helfen nicht den Mut zu verlieren, wenn es einmal nicht gleich laufen sollte.“

Weitere Einblicke in den Alltag der Heiler auf der ganzen Welt, sensationelle Heilerfolge und vielerlei Fachliches gibt es im zweiten Teil

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