15. November 2018 1 Kommentar Camilla B.

Birgit ist neugierig. Sie arbeitet als Heilpraktikerin homöopathisch mit ihren Patienten und ist darin recht erfolgreich. Die Vorstellung, einen gesundheitlichen Zustand ganz ohne „Hilfsmittel“ verbessern zu können, fällt ihr nicht leicht. Sie möchte das selbst erfahren.

Seit fast zwei Wochen hat sie unangenehme Magenschmerzen. Außerdem tut ihr der Schulter/Nackenbereich weh, was wohl einer unguten Auseinandersetzung in der unmittelbaren Nachbarschaft geschuldet ist. Sie fühlt sich wie im Nebel und weiß nicht so recht, was sie tun möchte und tun kann.

Während der Heilstunde zieht es meine Hände an verschiedene Stellen von Birgits Körper. Wie sie mir anschließend sagt, sind es genau die Stellen, an denen sie während der Stunde ein Ziepen und Zwicken gespürt hatte. Eine meiner Hände zieht es immer wieder zu Ihrem Nacken als wolle sich dieser Bereich besonders viel Energie zukommen lassen.

Nach der Stunde sind alle Schmerzen weg, Birgit nimmt nur noch ein leises Ziehen im linken Schulter/Nacken-Bereich wahr.

Sie wirkt aufgeräumt und klar und kann wieder präzise denken und ebenso klar und präzise sprechen. Vor ihr liegt ein für sie erkennbarer Weg, der aus ihren Nachbarschaftsproblemen hinauszuführen scheint. Ihre Sorgen und Ängste haben sich aufgelöst und sie spricht von ihrem neu erwachten großen Vertrauen in sich, ihr Leben, den Kosmos. Es ist, als käme sie wieder bei sich selbst, in sich selbst an.

Knapp vier Wochen später bekomme ich telefonisch von ihr feedback: „Du hast einen großen Brocken von mir genommen!“
Ich weiß, dass nicht ich es war, die den großen Brocken von ihr genommen hat, doch ich freue mich sehr, das von ihr zu hören.

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