10. Dezember 2018 2 Kommentare San Esprit

Feierliche Rede für Gerhard von Annette Müller

Liebe Freunde,

wir verabschieden uns heute vom stellvertretenden Schulleiter Gerhard Neugebauer, er verlässt seine Anstellung in der Schulleitung um wieder zurück in seine alte Arbeit als Elektromeister zu gehen.

Im Jahr 2016 hat Gerhard mein Angebot angenommen an der École San Esprit federführend und maßgeblich mit zu wirken. Etwas in ihm hat genau gewusst, was für ein großes Glück es ist zu einer aktiv segensspendenden Kraft zu werden. Er hat dazu seine bombensichere Arbeit, seine unkündbare Stelle als Elektromeister im Rosenheimer Krankenhaus aufgegeben. Das war ein riesengroßer, sehr mutiger Schritt von Gerhard für den ich ihm und für den wir ihm alle von ganzem Herzen danken.

Er hat sich damit in eine Sache eingebracht, die – da bin ich mir ganz sicher – noch weiter Geschichte machen wird. Die Menschheit befindet sich immer auf ihrem globalen Weg der Entwicklung und es wartet Wachstums hinter jeder Ecke und vor einer Kreuzung. Jedesmal haben wir als Menschengemeinschaft eine Wahl, wählen wir den einen oder den anderen Weg. Und der Weg, der von der Menschengemeinschaft gewählt wird, den beschreiten wir im Kollektiv. Und dann haben wir noch unsere individuelle Entwicklung – hinter jeder Kurve die das Leben mit uns gegangen ist, haben wir eine Wahl – welchen Weg wir gehen, der bestimmt unsere individuelle Zukunft. Welche wir wählen werden, diese Wahl wird von unseren Werten bestimmt. Wir richten unsere Wahl an unseren Werten aus.

Sicherlich können wir uns unmöglich aus dem Weltengeschehen herausnehmen, doch wir haben die Wahl mit wem wir uns in diesem Geschehen zusammentun. Wir haben die Wahl, ob wir uns in unserem Umfeld – das wir frei wählen können – mit destruktiven, egoistischen, egozentrischen und oft mit kranken, narzistischen Menschen umgeben, die uns das Leben zur Hölle machen oder unter denen wir leiden oder ob wir uns mir Menschen umgeben die uns stützen, die uns das Beste wünschen, die uns heilen und denen auch wir unser Allerbestes zur Unterstützung anbieten. Menschen die sich gegenseitig erhöhen und hochziehen.

Solche Menschen findet man eben nicht hinter jeder Kurve, die findet man nur, wenn man den richtigen Weg gewählt hat. Menschen, die es sich selbst zum Ziel gemacht haben die allerbeste Ausgabe ihrer selbst zu sein. Die jemand werden möchten, der die Herzen von Menschen an ihrem tiefsten Punkt berührt und der andere Menschen lehren kann auch zu einem Segen für andere zu werden.

Und Gerhard hatte sich für diesen Weg entschieden, der ihn für lange Zeit mit wirklich wunderbaren Menschen zusammengeführt hat. Hierher, in leitender Funktion an dieser Schule, in den Unterricht und er hat die Menschen, die hierher gekommen sind genährt und unterstützt, bei dem Ziel die besten Eigenschaften die Menschen in sich tragen zu entdecken, zu erwecken und zu leben. Er hat ein Stückweit dazu beigetragen, die Vision von SAN ESPRIT – Heilung durch die Kraft des Geistes – mannigfach zu verbreiten und als feste Säule der Gesundheit in unserer Gesellschaft zu etablieren beigetragen. So viele Menschen in der Zukunft werden davon profitieren, insbesondere auch unsere Kinder und deren Kinder. Wir alle hier sind Teil einer völlig veränderten Zukunft, die durch uns schon begonnen hat sich zu formen. Eine Zukunft in der wir Menschen uns individuell sehr hoch und weit entwickelt haben werden und deren heute noch brachliegenden geistigen Kräfte wach und aktiv sein werden.

Eine freundschaftliche Seilschaft, eine Gruppe von Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und gut tun ist ein ganz großes Geschenk im Leben, das einem nicht selbstverständlich vergönnt ist. Es ist eine fest Stütze die uns hält, die uns Mut macht und aus der wir sehr viel Kraft und Stärke beziehen können wenn das schnöde Hamsterrad des Alltags oder die Nachrichten uns wieder einmal unserer Kraft beraubt haben.

Menschliche Errungenschaften beruhen auf einer kollektiven Intelligenz, und das neuronale Netzwerk besteht aus einzelnen Menschen. Was ist der Sinn des Lebens, was wollen wir Menschen ausdrücken, was müssen wir tun, damit das Leben leichter, freudvoller und lebenswerter, schöner wird, und dass unser Leben das ausdrückt, was es bedeutet ein weit entwickelter Mensch zu sein. Es geht um Transformation – die Tiefe und Geschwindigkeit der Transformation. Von was hängt das ab? Es liegt nicht nur an der eigenen Fähigkeit sich zu entwickeln, altes begrenzendes abzulegen und selbst aktiv zu werden, sondern zum großen Teil auch daran welche MENTOREN du in deinem Leben triffst und wer deine Leitbilder sind. Mentoren sind unsere Lehrer, die uns entweder direkt oder durch ihr Beispiel Wege aufzeichnen können, wie wir es schaffen ein wirklich lebenswertes Leben, zum Segen von allen, zu führen.

Lieber Gerhard, du warst für so viele einer dieser wichtigen Mentoren, ein leuchtendes, enthusiastisches Beispiele für viele! Insbesondere Männerherzen hast du erweckt und ihnen gezeigt, was in ihnen steckt. In deinen Vorträgen zu DO UT DES hast du viele von der Tatsache überzeugen können, dass auch Männer heilen können. Du hast auf der DO UT DES Bühne vor einem begeisterten Publikum geglänzt und als gestandener Bayer einige andere gestandene Bayern davon überzeugen können, dass es die Kraft der Gnade tatsächlich gibt und dass diese heilt. Mit deiner ehrlichen, direkten unverfälschten Art bist du zu einem Star geworden. Du bist im Buch „Heiler Ohne Grenzen“ der heimliche Star und Bezugsperson des Journalisten geworden und in dem Film „Heiler Ohne Grenzen“ der bald in die Kinos kommen wird, hast du auch dort eine Hauptrolle, wenn nicht sogar DIE Hauptrolle. Publikumsliebling bist du allemal! In Indien, in deiner Rolle als stellvertretender Schulleiter hast du es verstanden deine Begeisterung für dieses Projekt vor der Kamera authentisch rüberzubringen und die Gruppe mitzureißen! Die Studie haben du und Thomas perfekt gewuppt. Mir selbst hast du als mein Stellvertreter in Indien sehr geholfen, weil du die Führung übernommen hast, als mich die Sorgen um meine Mutter aus der Bahn geworfen hatten und ich nicht mit meinem übliche Elan und meiner gewohnten Tatkraft handeln konnte. Das hast du klasse gemacht und deine Enkel werden noch viele, viele Jahre von ihrem Opa in den Büchern lesen und sich voller Stolz den Film ansehen und sagen „DAS IST MEIN OPA! ICH WILL AUCH HEILER OHNE GRENZEN WERDEN!“

In Frabertsham hast du alle deine Aufgaben als stellvertretender Schulleiter minutiös ausgeführt, dazu gehörten die Leitung des Büros, des Personals, zusehen dass im Schulhaus alles passt, stimmt und läuft, ob es sich um eine kaputte Glühbirne gehandelt hat oder um das Absperren der Treppe im Winter damit niemand verunglückt, und du hast sogar neue, schöne Räume unter dem Dachboden geschaffen. Das alles zählte zu deinen Aufgaben in dieser leitenden Funktion und es lief alles wie am Schnürchen.

Du hast in den Kursen die Schüler gelehrt, wie sie trotz aller Zweifel ihre eigenen Grenzen sprengen und hast sie dabei ermutigt. Du hast sie in HUMAN REIKI eingeweiht und in ihnen schlummernde Schätze zum Vorschein gebracht. HU – das Heilige – MAN – Manas, Geist, Mensch. Du hast Pfingstrosen ausgeteilt, im vollen Bewusstsein des Pfingstwunders und viele, viele Urkunden tragen die Unterschrift: GERHARD NEUGEBAUER – diesen Menschen wirst du in einer so guten Erinnerung bleiben, die höchst wahrscheinlich nicht zu übertreffen sein wird.

Die Art Wertschätzung die dir entgegen gebracht wurde ist eine ganz besondere. Es ist eine Wertschätzung von der in heiligen Büchern die Rede ist. Diese Wertschätzung ist im tiefsten inneren der Herzen entstanden, eine Mischung aus ehrlichem Staunen und aufrichtiger, demütiger Dankbarkeit. Kein hübsches Danke für die eine oder andere Hilfe, oder für ein besonderes Geschenk oder für eine außergewöhnliche Begebenheit, sondern ein Danke das entfacht wurde durch die Erkenntnis der eigenen Heiligkeit und Größe. Und dieses Heilige passt zur Weihnachtszeit. Das ist es, was wir eigentlich feiern.

Lieber Gerhard, möge dich und deine Familie der Geist der Weih-Nacht weiterhin begleiten und möge dir die Gnade an jeder Kreuzung immer den richtigen Weg weisen.

In diesem Sinne ein Geschenke-Korb für dich und deine Familie, nur das Beste vom Besten als Zeichen meiner Wertschätzung und vom ganzen Team.“

 

Gerhard Neugebauer:

„Vielen, vielen Dank für die Worte, diese Wertschätzung macht mir Gänsehaut.
Ich war ja nicht erst seit 2016 sondern schon seit 2011 bei San Esprit. Da habe ich meine eigenen Ausbildung hier gemacht, seitdem bin ich – also ich war, bin und bleibe – davon überzeugt, ganz egal welchen Beruf ich nun ausüben werden bzw. was meine Haupteinnahmequelle sein wird.

Ich werde diese Arbeit in meiner Praxis weiterführen und Menschen weiter in den Ausbildungen und bei dem was wir hier tun unterstützen, in diesem Sinne ändert sich gar nichts für mich. Ich werde so wie ich es bisher gemacht habe auch weiter unterrichten weil ich zu hundert Prozent davon überzeugt bin, dass es toll ist, was wir hier tun. Jeder von uns hat supertolle Voraussetzungen den Menschen da draußen zu helfen.

Seit 2011 bin ich also hier. Ich habe als Kursleiter viel Erfahrung mit den Menschen in den Kursen gemacht. Und ja, es war mir ein Ehrgeiz insbesondere die Männer mitzunehmen und sie bis zum Ende ihrer Ausbildung zu begleiten und oft haben sie dann gesagt wie toll das ist, was sie da gemacht haben. Und ich gehe auch als Heiler in meine neue Stelle, mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein, denn alle wissen was ich tue.

Ich danke an dieser Stelle für diese ganze Zeit. Ich habe mir selbst bewusst werden dürfen dass ich etwas kann: das Unterrichten hier! Es macht Freude, es macht Spaß und das kann man nur wenn man voll dahintersteht und ich stehe zu hundert Prozent zu der Methode. Es geht mir in erster Linie darum so viele Menschen wie möglich in amazinGRACE auszubilden.

Und auch danke dafür, dass ich noch mit dem Team mit nach London fahren konnte um Hogwarts zu besuchen. Dieser Ort hier ist für mich Hogwarts, Hogwarts mit dem Team zu erleben war etwas ganz rundes, weil das für mich so eine tiefe Verbindung zu Frabertsham hat.

Vielen Dank dir Annette, für alles was ich hier lernen durfte, für alles was ich von dir lernen durfte, für alles was ich vertrauensvoll bewirken durfte. Ich habe unglaublich viel gelernt, ich habe unglaublich viel über mich gelernt, ich habe mich unglaublich entwickelt. Ich bin mit sehr mäßigem Selbstbewusstsein am Anfang zur Ausbildung hierher gekommen, das ist komplett verändert. Ein danke an euch alle, die ich unterrichten durfte, herzlichen Dank fürs hier sein heute und ich hoffe dass wir im Kreis von San Esprit auch bleiben werden und uns wiedersehen, und nun stoßen wir alle an: Zum Wohl!“

Angi und Gerhard auf dem magischen Gespann in Hogwarts -London… Frabertsham!