4. Dezember 2019 2 Kommentare San Esprit
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nach der Erfolgsgeschichte der Heiler ohne Grenzen im Jahr 2018

Healing Camp 2020: 67 Anmeldungen in nur 48 Stunden

Das Healing Camp India 2018 war die Sensation im San Esprit Event Kalender. Denn nicht nur während der Reise im Januar sorgte die gemeinnützige Initiative der von Annette Müller ins Leben gerufenen Heiler ohne Grenzen für Aufsehen – auch in den Folgemonaten waren die Heldentaten der 33 mitgereisten Heiler das Thema. Auf den vergangenen Heilertagen dann die deutsche Premiere des Dokumentarfilms zum Camp nachdem dieser schon in Cannes während der Filmfestspiel ganz groß gefeiert wurde. Ein voller Erfolg und Inspiration pur. Nun scheint ist eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte bereits in trockenen Tüchern: Zu Beginn des Jahres, innerhalb von nur 48 Stunden meldeten sich 67 an der École San Esprit ausgebildete Heiler für das Healing Camp 2020 an. Insgesamt setzten sich 83 Anwärter auf die Teilnehmerliste. Das ist nun deutlich größer dimensioniert ausgefallen.

Ein Interview mit Philanthropin Annette Müller!

Wer hätte gedacht, dass eine Fortsetzung des Healing Camps so schnell Realität werden würde. Bereits das erste Camp zu organisieren war ein Mammutprojekt, wie es die Initiatorin Annette Müller vor einem Jahr in einem Interview folgerichtig betitelte. So reiste die San Esprit Gründerin zunächst Monate davor nach Indien um die ersten Vorbereitungen zu treffen, Kontakte zu knüpfen und die Machbarkeit zu erkunden. Nachdem diese ersten Schritte am anderen Ende der Welt getan waren, ging es in die Monate andauernde Organisation von Reise und medizinischer Studie. Damit der reibungslose Ablauf gewährleistet werden konnte, flog Annette Müller dann sogar Wochen vor dem Camp erneut nach Indien um letzte Maßnahmen zu treffen. Und dann war die Zeit gekommen: Ein Healing Camp 2018, wie es besser kaum hätte laufen können.

Noch am Tag der Abreise in Indien bekundeten viele der mitgereisten Heiler den Wunsch nach einer Wiederholung des Camps. In den darauffolgenden Monaten wurde dann auch von Heilern, die nicht mitfliegen konnten, vielfach der Wunsch geäußert eine Fortsetzung des Camps anzustreben. Nicht zuletzt deshalb begann Annette Müller das Konzept eines weiteren Healing Camps zu entwickeln.

Größer, länger – oder beides?

Zum Ende des Jahres 2018 war es dann soweit: Annette Müller informierte über die geplante Fortsetzung 2020 und schickte unverbindliche Voranmeldungen an Schüler und Absolventen. Die ließen nicht lange mit einer Antwort auf sich warten und so sagten innerhalb der ersten beiden Tage 67 Heilerinnen und Heiler der École zu.

„Wir setzten uns mit der Überlegung auseinander, ein riesiges Camp zu machen, mit zusätzlichen Bussen, Liegen und einer größer dimensionierten Registrierung. In diesem Szenario würde das Camp 10 Tage lang dauern, mit einigen Tagen danach, in denen die Heiler Zeit haben auszuspannen und das Land zu erkunden. Sie hätten dann auch die Möglichkeit die Esperenten nach den Heilsitzungen zu besuchen. Solche Einladungen gab es beim letzten Camp täglich“, berichtet Annette Müller.

Die zweite Möglichkeit: Die erste Gruppe von 30 bis 40 Leuten kommt am dritten Januar an, danach wieder sechs Tage Camp und dann noch drei Tage entspannen. Am Abreise Tag der ersten Gruppe würde dann die zweite Gruppe anreisen – und diese könnten so direkt die gleichen Busse nutzen. Die einen steigen aus, die anderen ein. Dazwischen vielleicht noch ein gemeinsames Mittagessen um sich über das Erlebte auszutauschen. Auch eine praktikable Variante für das Healing Camp 2020. Wobei bei den aktuellen Anmeldezahlen eine dritte Gruppe nötig werden könnte. „Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Außerdem wird es beim nächsten Mal mehr Heilsitzungen für jeden einzelnen Esperenten geben. Das habe ich mit Bina und Prabhat so besprochen, da sich die Menschen das nach dem letzten Camp verstärkt gewünscht haben. Das waren Pläne und Möglichkeiten. Allerdings wechseln wir den Ort, an dem die Heilsitzungen stattfinden werden und deshalb mussten wir die Mitreisenden leider auf 45 Teilnehmer begrenzen.“

#Annettemüller

Wird es einen zweiten Film geben?

„Das ist natürlich auch eine Überlegung die im Raum steht. Wir werden auf alle Fälle drehen, ob daraus ein Film wird? Wir wissen es noch nicht genau, aber das entscheidet sich jetzt alles im nächsten Jahr. Die Dimension des Camps ist gewachsen, wir sind 45 obwohl sich 83 angesagt hatten – wir können auch dieses mal leider nicht alle mitnehmen.

Healing Camp: Mission und Vision von Annette Müller

Nach dem herausragenden Erfolg der Reise im Januar 2018 – wie stimmt es die San Esprit und Heiler ohne Grenzen Gründerin, dass es nun eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte geben wird? „Ich finde das genial, seit Wochen bin ich Feuer und Flamme. Das ist eine große Leidenschaft. Es geht ja auch um die Mission die wir bei San Esprit haben. Außerdem ist es wunderschön, dass wir mit dem Camp die Möglichkeit haben unsere Beziehungen untereinander zu vertiefen. Darüber hinaus ist es eine unvergleichbare Chance über sich selbst hinauszuwachsen. Sich selbst erfahren und erleben. Das war schon beim letzten Mal für viele lebensverändernd. Diese Möglichkeit hat man so in Deutschland nicht. Wir fliegen in eine fremde Kultur und heilen. Das ist doch großartig. Am Anfang weiß man noch nicht genau was die Esperenten haben – es gibt ja auch eine gewisse Sprachbarriere – doch dann beginnt man einfach zu heilen und es funktioniert. Das ist eine Erfahrung, die dir sonst niemand bietet. Und nicht zuletzt: Wir bringen Heilung und inspirieren damit die Menschen dort. Beim ersten Camp hatten wir diesbezüglich eine großartige Resonanz. Daran wollen wir anknüpfen und darauf freue ich mich schon sehr. Wir haben etwas vorgehabt und wir haben es durchgezogen. Dasselbe machen wir jetzt wieder und ich bin schon sehr gespannt, was wir diesmal bewirken können.“