3. November 2018 2 Kommentare San Esprit

Unterwegs auf den Heilertagen: Interview mit Autorin Nikola Knecht

Nikola Knecht in einem Wort? Charisma. Die gefeierte Nachwuchsautorin veröffentlichte jüngst ihr Erstlingswerk „Die Trägerin des Lichts“ über den San Esprit Verlag. Auf den Heilertagen rührte die Augsburgerin während ihrer Lesungen das Publikum zu Tränen. Im Interview spricht die Autorin über das Heilertage Wochenende und ihre besondere Beziehung zur Gastgeberin Annette Müller.

Die Besucher der Heilertage sind vielschichtig: Anwälte, Ärzte, Handwerker, Regisseure, Schauspieler, selbstverständlich Heiler und viele mehr. Ebenso vielschichtig ist auch Autorin Nikola Knecht: Die gelernte Steuerfachfrau ist seit mehr als zehn Jahren Yoga-Lehrerin, ausgebildete Heilerin und Dozentin. Als Absolventin der École San Esprit ist die Frohnatur gern gesehener Gast beim jährlichen Schüler- und Absolvententreffen der École am Vorabend der Heilertage.

„Das diesjährige Schülertreffen war genial. Gerhard hat das wirklich total schön gemacht, sehr strukturiert und unterhaltsam. Der Höhepunkt an diesem Abend war das gemeinsame Tanzen unter Leitung von Thomas Krack. Er ist ein wirklich begnadeter Tänzer und hat uns Salsa Line Dance beigebracht. Das hat so viel Spaß gemacht, ich war am Ende total nass geschwitzt. Die Gemeinschaft stand im Vordergrund und wir hatten eine gute Zeit als Gruppe. Dabei war eine besondere Leichtigkeit zu spüren. Ich denke diese Leichtigkeit beim Tanzen spiegelt unsere Heilarbeit wieder – frei sein, lachen dürfen und sich wohl fühlen. An diesem Abend waren tolle Schwingungen im Raum. Einfach sensationell“, schwärmt die Augsburgerin.

Thomas Krack zeigt uns den LINE DANCE

Startup Coaching by Nikola Knecht

 

Nikola Knecht zeigte während des Heilertage Wochenendes vollen Einsatz: Als Steuerfachfrau teilte sie ihre Expertise im Bereich Finanzen und Unternehmertum im Rahmen ihres Startup-Coaching-Vortrages. „Ich war wirklich überrascht, wie viele Leute gekommen sind. Das Zelt war komplett voll und die Besucher standen bis zum Eingang. Das wundert mich jedes Mal, da die Startup-Themen Finanzamt, Umsatzsteuer, Geld und Finanzplanung jetzt nicht so der Burner sind“, bekennt die Referentin und teilt ihr Geheimnis: „Das Entscheidende bei so einem trockenen Thema ist es nicht trocken rüberzubringen. Dabei ist Humor ganz wichtig. Es geht darum, den Menschen die Scheu vor den Dingen zu nehmen.“

 

Die Fachfrau ist Überzeugungstäterin: „Wir haben hier an der École eine herausragende Ausbildung mit über 1000 Absolventen. Die sind alle in diesem Blog zu finden. Im Verzeichnis akkreditierter Heiler stehen aber nur etwas über 30, weil die Auflagen so streng sind – , wir machen hier eine so tolle Arbeit machen und ich wünsche mir, dass diese noch mehr Menschen zugänglich gemacht werden sollte. Unsere Heilarbeit inspiriert die Esperenten, denn es geschieht eine Bewusstseinserweiterung, ganz tief drin. Sie erkennen, dass Heilung auch ohne Operationen geschehen kann, ohne die Schulmedizin. Die Bewusstseinserweiterung führt außerdem dazu, dass die Menschen friedvoller und liebevoller sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das mit dem Paradies auf Erden noch rocken können. Mein Part dabei ist es, zu ermutigen eine eigene Praxis zu eröffnen.  Ich möchte kompetent dabei helfen und alle, die Interesse haben unterstützen, dass sie sich nicht von den Strukturen aus Finanzamt und Gesetzen klein machen lassen. Im ausführlichen Startup Seminar gebe ich außerdem als Leitfaden ein Skript mit über 40 Seiten an die Hand. So fühlt man sich zu Beginn der Selbstständigkeit nicht verloren und gibt auf. Außerdem besprechen wir im Seminar Fallbeispiele. Es beglückt mich persönlich sehr, wenn ich referiere und sehe, die Zuhörer konnten wirklich etwas mitnehmen. Wenn ich nur bewirken kann, dass eine Heilpraxis mehr eröffnet wird, dann hat sich alles gelohnt.“

Die Trägerin des Lichts

Neben ihren Vorträgen als Startup Coach, sorgte sie als Autorin auf den Heilertagen für Aufsehen. Mit ihrem Werk „Die Trägerin des Lichts“ begeisterte sie die Zuhörer an beiden Festivaltagen. „Es haben einige geweint und auch mir selbst kamen beim Lesen die Tränen. Wir haben also während der Lesung zusammen geheult. Es war alles sehr emotional. Normal bekommst du als Autorin nicht viel Feedback, aber bei Lesungen sieht man dann wie sehr es die Menschen bewegt. Für mich sind diese Reaktionen unglaublich schön. In dem Moment des Lesens fühle ich mich in meiner Essenz“, erklärt Nikola Knecht, den Tränen erneut sichtlich nahe. Man merkt sofort die glühende Leidenschaft, die die Autorin antreibt.

Apropos Autorin – wie lebt es sich als eben solche? „Ich bin total glücklich, dass sich das als Gabe in meinem Leben offenbart hat und dass ich über Annette Müller die Gelegenheit habe das verwirklichen und leben zu können. Einen Verlag zu bekommen ist ein Lottogewinn, der absolute Jackpot. Jeder der sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt hat weiß wie schwer das ist. Dank Neti habe ich nicht nur einen Verlag, sondern mit ihr eine tolle Verlegerin. Sie hat mir jedwede Freiheiten gegeben. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn es nötig war hat sie mir mit ihrer liebevollen Art ganz fein in den Hintern getreten und mich bei der Stange gehalten, als ich Zweifel bekommen habe. Mein Buch ist ein Seelenstrip. Ich gebe mein Innerstes Preis und das für eine nahezu unbegrenzte Öffentlichkeit. Das lässt einen dann schon einmal in Schnappatmung verharren und darüber nachdenken, das ganze Ding abzublasen. Hier kam dann Neti mit ihrem liebevollen Tritt in den Hintern ins Spiel: Als ich kurz davor war abzubrechen, hat sie mich darin bestärkt es durchzuziehen. In dem Moment war es sehr schön, dass sie für mich da war. Sie hat mir zu verstehen gegeben, dass die Botschaft dieses Buches so wichtig, groß und besonders ist, dass es veröffentlicht werden muss. Annette Müller ist einfach unglaublich. Als Verlegerin hält sie ihren Kopf dafür hin, weil sie das Buch in die Welt bringt. Ich habe unfassbares Glück mit ihr.“

Die Trägerin des Lichts