24. Januar 2020 Keine Kommentare San Esprit

Healing Camp India 2020: Tag 10 in Pondicherry – Der letzte Tag des Camps – doch Reise geht weiter

Vor genau zwei Jahren gelang der Initiative „Heiler ohne Grenzen“ der École San Esprit die große Sensation: 33 wagemutige Heiler reisten nach Pondicherry in Südindien und heilten dort im Rahmen des Healing Camp India 2018 mehr als 200 Leidende. Die Resonanz vor Ort war immens und die Heiler wurden zu gefeierten Helden. Nachdem schon kurz nach Ende des Camps Stimmen laut wurden, die sich für eine Fortsetzung aussprachen, nahm sich San Esprit Gründerin und Initiatorin Annette Müller dem Wunsch an und organisierte in den vergangenen 15 Monaten die Neuauflage des Healing Camps mit 45 Mitwirkenden.

Und das ist ein voller Erfolg: Mehr als 400 Heilsitzungen in nur fünf Tagen. Über 250 Geheilte. Wieder ist es den Heilern without Borders gelungen, Hunderten ein besseres Leben zu schenken und Tausende zu inspirieren. Im Gegenzug wurde ihnen viel Liebe und Dankbarkeit zu teil. Die Fortsetzung des Dokumentarfilms von Filmer Werner Dück – Eine Reise ins Glück – Teil 2. 

Als die Heiler heute morgen die Räumlichkeiten des Atithi Hotels betreten, herrscht eine etwas bedrückte Stimmung. Es ist der letzte Tag des Camps, wenngleich die Heiler noch zwei weitere Tage in Pondicherry bleiben. Da blickt manch einer sogar wehmütig auf das tägliche Chaos an der Registratur. Und in das ist an diesem Morgen keine Ordnung zu bringen, wie Annette Müller berichtet: „Also heute war es wirklich brutal. Aber wir haben von Anfang an vereinbart, dass alle, die heute kommen werden auch eine Heilsitzung erhalten. Das konnten wir auch entsprechend regeln.“

Wie, der letzte Tag?

Auch ein vertrautes Gesicht betritt an diesem Vormittag die Hallen des Atithi – der Gastgeber der gestrigen feierlichen Soiree, seines Zeichens Patriarch der von ihm gegründeten Industriellendynastie. Stets in Begleitung seines Sohnes und zweier Diener, schafft er es erneut ohne Stock zu gehen. Der wird ihm lediglich von seiner Entourage „hinterhergetragen“. Während der Vater seine letzte Heilsitzung erhält, unterhält sich Healing Camp Initiatorin Annette Müller mit dem Sohn des Großindustriellen: „Wir haben wirklich lange miteinander gesprochen, denn er war sehr interessiert in die Hintergründe meiner Heilmethoden. Im Gegenzug habe ich ihm Fragen zu seiner Familienhistorie gestellt. Wie sich herausstellte, kommt sein Vater aus bescheidenen Verhältnissen und ist nicht zuletzt deshalb sehr beeindruckt von dem selbstlosen Geben der Heiler. Er hat noch einmal betont wie sehr er gemerkt hat, dass die Heiler ihr Bestes aus vollem Herzen gegeben haben. Und, dass ihm das sehr viel Hoffnung gibt. Auch deshalb möchte er uns unterstützen und Partner beim nächsten Healing Camp werden. Er macht bereits viel Charity und würde gerne darüber hinaus gemeinsam mit den Healers without Borders Menschen helfen. Er ist dann auch noch einmal darauf eingegangen, dass sein Werdegang und seine Herkunft wesentliche Treiber für sein gemeinnütziges Engagement sind“, so Annette Müller.

Im Rahmen des Gesprächs erkennen die beiden auch Gemeinsamkeiten in ihrer Historie, das bestimmende Thema dabei ist es Heilung zu finden und in Dankbarkeit darüber, diese auch zurückgeben zu wollen. Dann stellt der großgewachsene Inder die entscheidende Frage danach, was die Heilmethode von San Esprit Gründerin Annette Müller so besonders macht. „Ich habe dann das Sanskrit Wort für Gnade benutzt – „Krpa“. Als er das gehört hat, war er total erstaunt und hat mich gefragt, woher ich das denn kenne.“ Dann berichtete Annette Müller von ihrer Zeit in Indien und den drei Jahren, in denen sie im Ashram gelebt hat und die vedischen Schriften studierte. Ein paar Worte sprechen die beiden dann auch noch auf Hindi, bevor sich Vater und Sohn in grenzenloser Dankbarkeit verabschieden.

1200 Heilerstunden, 400 Heilsitzungen, 250 Esperenten

Das war es soweit mit dem letzten Vormittag des Healing Camps. Nach einer kurzen Stärkung folgte dann ein berührender Nachmittag. Doch zuvor steht noch das letzte Mittagessen an – dafür hat sich das Hotelteam an diesem Tag etwas ganz besonderes ausgedacht und ein festliches Bankett gedeckt. Serviert wurden die Speisen traditionell in Bananenblättern. Ein wahres kulinarisches Erlebnis für die Heiler without Borders.

Jean-Marie genießt seine Speisen auf dem Bananenblatt

 

 

 

 

Wie gut das schmeckt, das sieht man Dietmar an.

 

 

 

 

 

 

 

Kavita, die Assistant- Managerin des Hotels hatte auch Heilsitzungen bekommen, sie gibt uns ein begeistertes Interview.

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André ist sehr berührt von allem, was er erlebt hat.

Bevor weitere Stunden des Healing Camps beginnen in denen die Heiler unglaubliches vollbringen, treffen sich die Heiler zu einer letzten Austauschrunde im Saal des Hotels. Es sind berührAussagen, die ein jeder macht.  Dann knacken sie an diesem Nachmittag die Marke von 400 Heilsitzungen, die innerhalb von fünf Tagen gegeben wurden. Mehr als 250 Menschen wurden in 1200 Heilerstunden geheilt, bedenkt man die Anzahl von drei Heilern pro Team.

Oh, der letzte Nachmittag, es ist schon vorbei? Wo ist denn die Zeit geblieben? Lass uns hierbleiben und weiterheilen….

Am frühen Abend, gegen Ende des Camps, richtete Shivaprasad dann noch das Wort an die Heiler. „Er war total aus dem Häuschen und meinte, was er versäumt hätte, wenn er den Auftrag von Prabhat uns zu unterstützen nicht angenommen hätte. Seine Ansprache war wirklich sehr bewegend. Er meinte auch, welche Wunder er hier an anderen und sich selbst erlebt hat – Vashants gelähmter Arm, seine Augenprobleme, das kleine Mädchen, das taub auf die Welt gekommen ist und jetzt wieder etwas hören kann, und all die anderen – sei unglaublich. Das alles nicht über Monate oder Jahre, sondern innerhalb weniger Minuten oder sogar Sekunden, das sprengt die Grenzen des Begreifbaren. Das hat ihn wirklich bewegt und er hat uns für das nächste Camp gleich zugesagt. Er möchte wieder dabei sein“, berichtet Annette Müller weiter.

Alles in allem war es noch ein sehr herzerwärmender und zugleich wehmütiger Ausklang des Abends. Doch alle sind sich bewusst – so richtig begreifen werde man dieses Camp erst in Tagen, wenn nicht Wochen. Schon beim ersten Healing Camp war dieser Effekt sehr stark.

Doch noch ist die Indienreise nicht vorbei: Morgen haben die Heiler einen Tag zur freien Gestaltung und Übermorgen steht die verschobene Tempeltour an, auf die sich viele bereits freuen. Nach der darauffolgenden Abreise begleiten wir Annette Müller noch weiter auf ihrem Weg der Wunder – hier in Indien. Sie möchte bereits das nächste Camp vorbereiten, das voraussichtlich in mindestens 2 Ländern stattfinden wird.

 

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