14. September 2019 5 Kommentare San Esprit

Festliche Verleihung im Schlosshotel Monrepos:

Die Sensation ist perfekt: San Esprit Gründerin Annette Müller erhält den renommierten Pionierpreis MIND CHANGE AWARD und setzt sich damit gegen mehr als 100 teils internationale Unternehmer und Pioniere durch. Höhepunkt des Abends war jedoch die siebenminütige Laudatio von Deutschlands anerkanntesten Professor für Wirtschaftsethik, Professor Dr. René Schmidpeter, der Annette Müller für Ihr Engagement und ihren Mut vor den geladenen Gästen im Festsaal des Schlosshotels Monrepos ehrte.

Rückblick: Der begehrte Mind Change Award ist eine Auszeichnung der Spitzenklasse: Im Fokus der Nominierung stehen besonders innovative Projekte, zukunftsweisende Personalmanagementkonzepte und einzigartige Unternehmerpersönlichkeiten. Es geht um nicht weniger als Pioniergeist, kreative Lösungen und eine Vorreiterrolle für die Wirtschaft.

Dabei besticht die hochkarätige Jury durch einzigartige Expertise: Prof. Dr. René Schmidpeter ist Deutschlands renommiertester Wirtschaftsprofessor, wenn es um Fragen der Ethik geht. Der promovierte Philosoph und Ökonom gilt als Experte für Gesellschaftspolitik und nachhaltiges Wirtschaften. Er ist Autor zahlreicher Publikation, welche an internationalen Universitäten vor allem im Fach Wirtschaftsethik gelehrt werden. Er selbst hat einen Lehrauftrag an der renommierten Cologne Business School sowie eine ständige Gastprofessur an der Nanjing University of Finance and Economics in China. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für humane Marktwirtschaft in Salzburg und betreut internationale Forschungsprojekte. Weiteres Jurymitglied ist Naturwissenschaftlerin Prof. Dr.-Ing Margarete Blank-Bewerksdorff. Die Professorin für Werkstofftechnik und Grundlagen des Maschinenbaus hat nicht nur zehn Jahre Auslandserfahrung im Management eines Maschinenbaukonzerns, sie engagiert sich zudem für Frauenförderung, Diversity und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ebenfalls einen Lehrauftrag hat Juristin Marion Plum, die als Fachanwältin an Hochschulen und Universitäten lehrt.

Weitere Hochkaräterin in der Jury ist Orhidea Briegel. Die Marketingstrategin arbeitete bereits mit Trigema, Wolfgang Grupp, Perry Soldan EM-EUKAL, Prinz Luitpold von Bayern, Alfons Schuhbeck, Annette Müller und Weitere Top Andressen. Abgerundet wird das Entscheidungsgremium durch die Personalie Christine Wüst, die bei die Deutsche Flugsicherung DFS unter anderem für Kultur- und Leadershipentwicklung, Diversity, Demografie, Beruf und Familie sowie Personalmarketing zuständig ist und selbstverständlich von Organisatorin Sabine Oberhardt, die als eine der Top Coaches der deutschen Wirtschaft zählt. Dieses Top-Gremium hatte San Esprit Gründerin Annette Müller für den zu verleihenden Mind Change Award nominiert.

Und dann wird es ernst

Es ist der Morgen des 6. Septembers auf dem Gelände des Schloss Monrepos – der Tag der Preisverleihung. Überall sieht man fleißige Mitarbeiter, die das feierliche Event vorbereiten. Es werden Gläser poliert, die 14 Tische im Speisesaal des Schlosshotels festlich eingedeckt, Kameras aufgebaut, der rote Teppich verlegt, Soundchecks. Emsiges Treiben auf dem Gelände, auf dem sich das Weingut Herzog von Württemberg befindet.

Gegen 18 Uhr kommen dann die ersten der rund 100 geladenen Gäste. Persönlich begrüßt werden die Nominierten und deren Begleiter von Gastgeberin Sabine Oberhardt auf dem roten Teppich, wo sie anschließend von den zahlreichen Fotografen abgelichtet werden. Mehr als eine Stunde später, nachdem alle Teilnehmer Ihren Weg in den Festsaal gefunden haben, geht es los. Zunächst mit einem Rückblick auf 20 Jahre Erfolgsgeschichte von Sabine Oberhardt, gefolgt von einer Buchpräsentation samt kulinarischer Begleitung.

Nach dem entspannten Start in den Abend wird es gegen 22.00 Uhr ernst: Der Beginn der Preisverleihung. Mit nominiert sind überwiegend etablierte Mittelstandsunternehmen, teils mit hunderten Mitarbeitern und Milliardenumsätzen.

„Wir brauchen diese Vordenker.“

Dann betritt Deutschlands renommiertester Professor für Wirtschaftsethik, Dr. René Schmidpeter die Bühne: „Als Professor habe ich mich natürlich sehr gut auf diese Laudatio vorbereitet, ich habe eine zweistündige Rede vorbereitet, dann habe ich auf einmal vom Morderator gehört, ich hätte zwei Minuten. Ich werde also irgendetwas zwischen zwei Minuten und zwei Stunden machen“, beginnt Dr. Schmidpeter humorvoll. Im Nachgang stellt sich der Ethiker kurz vor. Er berichtet davon, selbst seit zwanzig Jahren auf der Reise zu sein, währenddessen er sich die Frage gestellt hat, wie man Profitabilität und Nachhaltigkeit zusammenbringen kann. „Wir leben in unserer Welt den Dualismus – Schwarz oder Weiß, Null oder Eins. Aber irgendwie bekommen wir das nur schwer zusammen. Intuitiv fühlt man aber, dass das ganze vielleicht doch anders ist. Ich war dann in Indien und China, habe mich mit dem Taoismus beschäftigt und dergleichen. Die gehen immer von der Ganzheitlichkeit aus. Diese Ganzheitlichkeit erlaubt einem ein komplett anderes Denken, weil man diese Grenzen nicht unmittelbar rational hat und deswegen freut es mich ganz besonders, dass wir heute, wo wir in einer Zeit der Transformation leben, noch einen Gewinner haben werden, für ein Thema, dass mir persönlich sehr wichtig ist, nämlich Medizin. Wir sind alle mehr oder weniger gesund, wollen lange leben und das ist auch gut so, aber wir merken auch, dass wir in einem großen Wandel leben. Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Medizin. Da gibt es zum einen die Schulmedizin, als auch alternative Heilmethoden und die gehen nicht immer zusammen und es gibt auch viele Konflikte, wie jeder weiß. Aber wenn man sich mit Kognitionswissenschaften und Quantenphysik auseinandersetzt merkt man, dass diese Grenzen, die über Jahrhunderte aufgebaut wurden, überhaupt nicht so massiv sind, wie wir sie im Geiste haben.“

Annette Müller mit Laudator Prof. Dr. René Schmidpeter

Dann fährt der Wissenschaftler leidenschaftlich fort: „Deswegen ist hier im Grunde ein neues Mindset gefordert und das hat mich auch dazu veranlasst heute hier zu sein. Weil ich merke, es geht garnicht mehr so sehr um rationale Managementtheorien, sondern um das Mindset. Und gerade im Bereich der Medizin ist eine Dame heute anwesend, sie heißt Annette Müller, die eine kraftvolle Antwort gibt – und zwar nicht sich zu entscheiden ob Schulmedizin oder alternative Heilmethoden, sondern ganz im Gegenteil den Mensch in den Mittelpunkt stellt und anregt ganzheitlich zu denken. Dafür bildet sie Fachleute aus mit verschiedener Vorbildung.“ Dann zitiert der Wirtschaftsprofessor Zeitungsartikel, die Annette Müller als erfolgreichste Botschafterin für das energetische Heilen betiteln. „Ich lerne immer mehr Menschen kennen die auch andere Fähigkeiten haben, energetisch arbeiten, das sind spannende Persönlichkeiten. Dabei fällt mir auf, dass es nicht darum geht, entweder oder. Letztendlich gibt es durch diese Menschen eine Bewusstseinsrevolution. Wir brauchen diese Vordenker, denn wir merken, dass wir mit diesen alten Theorien an unsere Grenzen stoßen! Das erfordert Mut. Mut, Dinge anders zu denken und das nicht nur für sich selbst zu erkennen, sondern auch andere mitzunehmen. Hier ist natürlich Bildung wichtig. Deshalb hat Annette Müller eine Schule gegründet, um dieses neue Mindset auch anderen Menschen weiterzugeben.“ Dann betont Dr. Schmidpeter die Bedeutung der intrinsischen Motivation der Mitarbeiter und lobt weiterhin die Einstellung der San Esprit Gründerin, von der Manager lernen können. Weg von einer klassischen Managementstrategie, lieber eine klare Vision und die Fähigkeit, sich auch einfach mal überraschen lassen zu können. „Eine Vision wo man hin möchte, die ist bei Annette Müller deutlich hervorgekommen. So wie vor hundert Jahren irgendwann jemand entdeckt hat, dass Hygiene doch wichtig ist und bevor man in die Wunde fasst, sich die Hände waschen sollte. Ihn haben damals alle für einen Spinner gehalten“, gibt der Ethikprofessor die Geschichte von Ignaz Semmelweis zum Besten. „Mittlerweise erkennt man immer mehr, dass auch die geistige Gesundheit, das positive Denken frei von negativen Emotionen, auch für den Körper eine gewissen Hygiene darstellt und dass dieses Denken jetzt auch in der Medizin durch die Erkenntnisse der Kognitionswissenschaften und der Quantenphysik umgreift.“ Gegen Ende der Laudatio muss der Moderator den höchst leidenschaftlichen Professor Schmidpeter humorvoll an die Zeit erinnern, die bereits weit überschritten ist. Davon lässt sich der Laudator jedoch nicht beirren: „Ich bin noch deutlich unter zwei Stunden und mir ist es wichtig den Leuten zu erklären, warum Annette Müller diesen Preis erhält – dafür, dass sie an dieser Stelle eine Brücke baut und dafür herzlichen Dank!“

 

Annette Müller nimmt den MIND CHANGE AWARD entgegen

Dann betritt Annette Müller die Bühne. Wie emotional es dann weiterging, erfahren Sie im zweiten Teil