24 Sep. Keine Kommentare Saskia Grundke Saskia Grundke ,

Manchmal gibt es Momente, für die Worte kaum ausreichen.

Momente, in denen man einfach nur fühlt.

Genau so einen Moment durfte ich heute Vormittag während einer Fernheilsitzung erleben – und noch jetzt bin ich tief berührt davon.

Seit einigen Wochen begleite ich eine Esperantin, die mit einer schweren Form von Kachexie lebt. Ihr Körper verbraucht bereits im Ruhezustand außergewöhnlich viel Energie, sodass ihr Alltag unglaublich viel Kraft abverlangt. Bei einer Größe von etwa 1,70 Metern wiegt sie derzeit nur 38 Kilogramm.

Heute bat sie mich um eine Fernheilsitzung. Ihr Wunsch war ganz einfach: ein wenig mehr Kraft für den Tag.

Und so begann ich, mich ganz auf sie einzustimmen.

Ich wusste, dass Kristalle heute dazugehören

Schon vor Beginn der Sitzung hatte ich das Gefühl, dass Kristalle mich heute bei meiner Arbeit unterstützen sollten. Also wählte ich intuitiv einige aus und bereitete alles in Ruhe vor.

Dann begann ich mit der Energieübertragung.

Und plötzlich kamen meine drei Katzen zu mir.

Eine nach der anderen versammelten sie sich um mich, während ich mich immer tiefer auf die Sitzung einließ.

Und dann liefen mir die Tränen über das Gesicht.

Nicht, weil ich traurig war.

Es war etwas völlig anderes.

Es war ein unglaublich schönes, warmes und kraftvolles Gefühl. Eine Welle von Energie, Liebe und Verbundenheit, die mich durchströmte.

Ich ließ diese Gefühle einfach zu.

Und in Gedanken gab ich sie weiter.

An meine Esperantin.

Ich sah sie wieder durch den Wald laufen

Während der Sitzung entstand vor meinem inneren Auge ein ganz klares Bild.

Ich sah meine Esperantin, wie sie voller Kraft durch einen Wald läuft.

Einen Wald, an dem sie früher sehr gerne gewesen ist.

Ich sah sie frei laufen. Ich sah Kraft in ihrem Körper. Ich sah Licht um sie herum.

Und ich stellte mir vor, wie ich sie mit Licht und Liebe erfülle.

Wie ich ihr all das gebe, was ich in diesem Moment geben kann.

Kraft.

Wärme.

Zuversicht.

Liebe.

Immer wieder musste ich weinen.

Und jedes Mal fühlte es sich nicht schwer an. Im Gegenteil.

Es war wunderschön.

Es war einer dieser seltenen Momente, in denen man das Gefühl hat, ganz genau dort zu sein, wo man gerade sein soll.

Und dann kam dieser ganz besondere Moment

Gegen Ende der Sitzung nahm ich in meiner Vorstellung das Herz meiner Esperantin zwischen meine Hände.

Ich hielt es ganz vorsichtig.

Und plötzlich hatte ich eine unglaublich intensive Wahrnehmung: Ich konnte ihren Herzschlag fühlen.

Über die Entfernung hinweg.

Dieser Moment hat mich tief berührt.

Ich blieb noch einen Augenblick bei diesem Gefühl, bevor ich die Sitzung langsam ausklingen ließ.

Anschließend teilte ich meiner Esperantin mit, dass die Sitzung beendet sei.

Und dann kam ihre Nachricht.

Ihr Feedback hat mich sprachlos gemacht.

Denn vieles von dem, was ich während der Sitzung wahrgenommen und erlebt hatte, fand sich in ihren eigenen Empfindungen wieder.

Ich habe ihr Feedback für euch als Anhang beigefügt, weil ich finde, dass ihr es selbst lesen solltet.

Manchmal braucht es keine Erklärung

Was heute passiert ist, muss vielleicht gar nicht erklärt werden.

Vielleicht reicht es, es einfach als einen besonderen Moment zu betrachten.

Einen Moment, in dem sich zwei Menschen über die Entfernung hinweg miteinander verbunden fühlten.

Einen Moment voller Licht, Liebe und Vertrauen.

Und vielleicht sind genau diese Momente diejenigen, die uns daran erinnern, dass Verbundenheit nicht immer davon abhängig ist, wie viele Kilometer zwischen zwei Menschen liegen.

Ich bin jedenfalls unendlich dankbar, dass ich diese Erfahrung heute machen durfte.

Dankbar für das Vertrauen meiner Esperantin.

Dankbar für die Energie, die durch mich fließen durfte.

Dankbar für meine drei kleinen Fellnasen, die diesen besonderen Moment mit mir geteilt haben.

Und vor allem dankbar für dieses wunderschöne Gefühl, einem Menschen auf seinem Weg etwas Licht und Kraft mitgeben zu dürfen.

Manchmal berühren sich Herzen eben dort, wo Hände sich nicht erreichen können. ♥