15 Mrz 3 Kommentare San Esprit Allgemein

Die erste stationäre Klinik für Geistiges Heilen zieht ins Paradies

Im Mai fanden einige Schüler und Absolventen  sowie  ehemalige Esperenten der Heilerklinik SAN  ESPRIT ein  Schreiben in ihrem  Briefkasten.  Es  gab Neuigkeiten.  Die Villa San Esprit wurde im Dezember 2021 wegen Eigenbedarf der Vermieter an diese zurück gegeben. Und es wurde  Annette Müller fast zeitgleich ein  neues  Gebäude zum  Kauf angeboten.  Nicht nur, dass dieses Gebäude 3 mal so groß ist und wesentlich mehr Platz und Möglichkeiten  für stationäre Aufenthalte  und Schulungen bietet, es befindet sich sogar noch an einem der allerschönsten Plätze auf  dieser schönen Erde. Am LAGO MAGGIORE! Und in diesem Schreiben bat Annette um Unterstützung bei der Finanzierung dieses neuen Standortes. Die Resonanz ist grandios.

Annette: „Es riefen sofort viele lieben Menschen an, die begeistert waren von dieser Idee und auch vom Standort und der Lage und sie waren  mit Feuer  und  Flamme mit dabei. Das hat mich doch sehr überrascht und ich bin regelrecht erschüttert und gleichzeitig  beseelt von  dem Zuspruch. Ich habe so viele,  wundervolle  Gespräche geführt in  denen mir die Menschen  ihre Dankbarkeit ausgedrückt haben, dafür, dass sie von mir.oder von Absolventen der École San Esprit oder in der Klinik geheilt wurden. Ein Mann rief an und sagte, dass er ganz am Anfang, also 2008 ambulant bei uns  gewesen ist und dass all seine Beschwerden seither verschwunden waren und auch verschwunden blieben. Er sagte, dass er mir, bzw. uns das Geld zur Unterstützung dieses Projektes nicht als Darlehen zur Verfügung stellt sondern als Schenkung. Er  sagte, dass diese Heilung  und  die vielen schmerzfreien Jahre, das Mehr an Lebensqualität überhaupt nicht bezahlbar wären und dass er das mit seinem ganzen Herzen unterstützen möchte. Das hat mich doch tatsächlich zu Tränen gerührt. Überhaupt bin total gerührt, berührt und ich habe keine Worte für das, was da gerade geschieht. Es ist als würden wir  alle gemeinsam auf eine andere, auf  eine nächste,  höhere Stufe gehoben.“

Die Schlüsselübergabe ist im September 2022

Das Finanzielle ist also schon in trockenen Tüchern, es läuft und es ist machbar. Im September geht es los. Da wird dann sozusagen  Eingezogen, also alles für die stationären Aufenthalte zurecht  gemacht.

„Es haben sich schon ganz viele Heilerinnen und Heiler angesagt um mit dabei zu sein beim Einzug und wir  freuen uns auf die Eröffnung. Das wird sicherlich ein großes Fest. Wir  erinnern  uns alle so gerne an die Schüler- und Absolvententreffen im September anläßlich der DO UT DES Heilertage, die ja wegen der Maßnahmen ausfallen mussten. Vielleicht wird in diesem Herbst das  Treffen am Lago Maggiore stattfinden.“

Was ist denn so alles geplant, beziehungsweise möglich?

„Ich träume natürlich vom dortigen Klima, alles Gute wächst dort. Ich möchte einen Feigenbaum pflanzen und einen Kirschbaum, tolle Kräuter und am liebsten Permakultur. Ich  freue  mich auch auf die strahlenden Gesichter der Geheilten, auf das Glück das wir empfinden,  wenn wir jemanden geheilt haben und auf die Demut, die wir unserem eigenen Glück und Schicksal gegenüber empfinden. Weil ich der Überzeugung bin, dass wir ein unfassbares Privileg geniessen, nicht nur selbst geheilt zu sein, sondern auch zu einem großartigen Menschenbild beitragen in dem wir immer wieder täglich beweisen, was wir Menschen können. Und das in dieser Zeit, in der die Angst wie die Pest umhergeht und Wohlstand und Lebensfreude sowie Kreativität vernichtet. Wir helfen,  wir können helfen. Der Bedarf an stationären Aufenthalten hat sich vervierfacht. Die Menschen sind verzweifelt, sie werden nicht ernstgenommen. Die Symptome sind so sonderbar und damit sind die Leute bei uns genau richtig. Schon jetzt in den Praxen konnten die Absolventen sehr viele Menschen aus ihrer Verzweiflung  herausholen. Nicht nur an der Klinik in Marburg – die ja eine Monatelange Warteliste haben – finden sie Gehör, auch bei uns. Und sehr oft finden sie auch die Heilung, die sie suchten. Davon träume ich! Ein Gegengewicht zu sein für das was gerade geschieht und somit die Waage wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“

 

Von Frabertsham an den Lago Maggiore

Der Ort ist sehr gut zu erreichen. Der internationale Flughafen von Mailand ist nur 20 Minuten entfernt. Es ist einfacher zu erreichen als Frabertsham. Von Flughafen  München  brauchte man weit über eine Stunde um dort an zu kommen. Eine Autofahrt über den Gotthart ist ein Erlebnis für sich. Die Berge und die Landschaft ist wunderbar. Über den Brenner zu fahren, das ist schon eine andere Sache, da ist viel  Stau.  Allein  die Anreise ist schon grandios. Am Lago Maggiore entlang zu fahren ist eine Augenweide für sich.

Wir sind gespannt, was sich daraus nun noch so alles entwickelt.