16 Mrz 1 Kommentar Sigrid Allgemein, Sigrid

Wolfi – ein großer, wuscheliger, schmeichelnder Kater – besuchte mich immer wieder in meinem Behandlungsraum, wenn ich alleine war. Eines Tages kam er allerdings auch, als mein Vater auf der Liege war. Er schaute interessiert zu, als ich meinem Vater die Hände auflegte. Es dauerte nicht lange und Wolfi machte es sich auf dem Bauch-Brustbereich meines Vaters bequem. Ich setzte meine Sitzung fort – eben durch die Katze hindurch – und Wolfi schien es sehr zu gefallen und schnurrte. Von da an war er immer zur Stelle, nur konnte ich nicht jedem meiner Klienten Wolfis Vorlieben zumuten. Als ich vom 5. Modul nach Hause kam, erfuhr ich, dass der Kater spontan eingeschläfert wurde, da der Tierarzt eine Krebserkrankung diagnostizierte. Es tat mir sehr leid. Ich hätte ihn nicht sooo viel streicheln sollen, sondern bewusst meine Hände auflegen. Instinktiv wusste Wolfi aber schon seit Wochen, was ihm gut tat!

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