3 Mai 1 Kommentar San Esprit Allgemein

Zita Kappler veröffentlicht Lebenswerk im San Esprit Verlag

Chroniken eines außergewöhnlichen Lebens

Es ist das stille Highlight im diesjährigen San Esprit Eventkalender: Am 9. Mai, Muttertag, erscheint zu Ehren aller Mütter die Autobiografie von Zita Kappler – Annette Müllers Mutter. Dabei ist Zita Kappler mehr als „nur“ die Mutter der San Esprit Gründerin. Mit Zita Kapplers Impuls, hat die bekannte Philosophin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller in ihrer dunkelsten Stunde den Weg beschritten, auf dem ihr bis heute Zehntausende folgen. Doch bereits davor blickte die heute 94-Jährige Zeitzeugin des dritten Reichs, zweiten Weltkrieges und vielen weiteren historischen Momenten auf ein bewegtes Leben zurück. Das Werk ist somit viel mehr als nur eine Autobiografie. Es ist eine Chronik des vergangenen Jahrhunderts, philosophisches Meisterwerk mit vielen Weisheiten und es lädt zum Nachdenken ein. Wir begeben uns auf eine Reise.

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Bis heute sind alle um Zita herum ganz still, wenn die betagte Grand Dame der energetischen Heilweisen spricht. So scharen sich regelmäßig dutzende Schülerinnen und Schüler an der École San Esprit um die Mutter der Gründerin und lauschen gespannt ihren Geschichten, ihren Erlebnissen und ihren Philosophien, ihren Weisheiten. Mit leiser Stimme erleuchtet sie die Herzen um sie herum. Ebenso wie den Verstand ihrer Zuhörer.

„Sie wird von allen sehr bewundert. Jeder sagt, wenn sie in ihrem Alter mit der geistigen Wachheit und Klarheit in ihrer Kraft stehen würden, haben sie es geschafft. Dieser Zustand ist mehr als erstrebenswert. Gleichzeitig ist sie ein sehr gutes Beispiel für ein anderes Programm. Sie lebt das energetische Heilen und ist im Kollegium hochgeschätzt“, beschreibt Annette Müller ihre Mutter. Es sind Laudationen wie diese, die man immer dann vernimmt, wenn man danach fragt wer Zita Kappler ist.

Dabei könnte die Frage danach, wer Zita Kappler ist, ganze Bücher füllen. Zum großen Glück für ihre Gegenwart und Nachwelt tut sie das auch – Zita Kappler hat es vollbracht und hat ihr Leben und vieles mehr in dem Buch „Alles ist gut – nach einem langen, bunten und verrückten Leben“ niedergeschrieben. Und es ist ein Meisterwerk geworden.

Wie alles begann

„Ich habe meine Mutter eines Tages gebeten, ihr umfangreiches Wissen aus den Jahrzehnten der Studien und des Unterrichts festzuhalten, damit möglichst viele Menschen davon partizipieren können. Eigentlich wollte ich es mit Interviews machen, während ein Band läuft. Doch das hat ihr nicht gefallen – also hat sie angefangen alles per Hand aufzuschreiben. Herausgekommen ist eine Autobiografie, beginnend mit ihrer Geburt“, berichtet die stolze Tochter.

Doch wie kann das sein, beginnend mit der Geburt – kann sich die heute 94-Jährige etwa noch daran erinnern? „Die Umstände von Zitas Geburt wurden ihr viele Male berichtet. Leider ist ihre Mutter, meine Großmutter, bei ihrer Geburt gestorben. Meine Großmutter wusste davor, dass sie die Geburt nicht überleben wird und hat vorab bestimmt, dass das kleine Mädchen Zita heißen soll. Als die kleine Zita dann das Licht der Welt erblickte, kam bereits ihre Tante aus Frankfurt und hat sie vom Totenbett ihrer Mutter in Köln abgeholt und später adoptiert.“

Kurze Zeit darauf wird es dann auch für das kleine Mädchen lebensgefährlich. Rückblick: Heute kaum denkbar, doch in den 1920er Jahren waren – wie in vielen Schwarzweißfilmen zu sehen – noch eine Vielzahl an Gepäckträgern im Einsatz. Einer davon hat im Übereifer das kleine Mädchen auf einem der Koffer übersehen und fast aus dem Fenster geworfen, erzählt Tochter Annette: „Zitas Tante konnte gerade noch dazwischen springen, sonst wäre das sehr übel ausgegangen.“ Es sind Geschichten wie diese, die den Leser mit auf eine lebendige Reise nehmen

Eine der letzten Zeitzeuginnen des Dritten Reichs

Nicht im Fokus, aber nicht minder spannend ist die Tatsache, dass Zita Kappler eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Dritten Reiches ist. Damit einher gehen einzigartige Einblicke in die frühkindliche Indoktrination in der Schule durch uniformierte Lehrer, beginnend mit dem morgendlichen Fahnengruß. Besonders in Zitas Heimatstadt, dem jüdisch geprägten Frankfurt, zeigt sich in der Wahrnehmung des kleinen Mädchens der Wahnsinn des Dritten Reichs spät, dann aber mit um so mehr Deutlichkeit. So erinnert sich Zita an SA-Truppen, die durch die Straßen zogen und Schaufenster einschlugen, Inventar verbrannten. Als dann auch noch Freundinnen, die dem jüdischen Kulturkreis zugehörig sind und mit denen sie immer gespielt hatte, plötzlich verschwinden, begreift Zita was vor sich geht. Kurz darauf beginnt dann auch schon der zweite Weltkrieg.

Im Zuge des Bombenangriffs wird das Schulmädchen dann auch noch verschüttet. Dabei behielt sie auf wundersame Weise ihr Leben. „Als die kleine Zita, damals noch ein Kind, verschüttet unter Trümmern liegt und die Bomber über Frankfurt kreisten, hat sie ihren Weg zur Spiritualität gefunden“, berichtet Tochter Annette.

Zurück zu den Wurzeln

Eindrucksvoll schildert Zita Kappler dieses und viele weitere Erlebnisse. Auf die Nachkriegszeit folgt die wirtschaftliche Blüte Deutschlands. Ganz vorne mit dabei: Zita Kappler. So schafft sie es bald als erfolgreiche Unternehmerin ins Fernsehen und ist auch in den Zeitschriften zu sehen. Es ist der Erfolg der sie beflügelt und später auch selbstkritisch werden lässt.

Auf Entdeckungsreise zu ihren wahren inneren Werten begibt sich Zita auf nach Indien, sucht das Abenteuer und vor allem sich selbst. Wie später auch Tochter Annette, verbringt sie viel Zeit im Ashram. Dort lernt sie von ihrem hohen Ross herunterzukommen, lernt was im Leben wirklich zählt und vertieft ihren in der Kindheit gewonnenen Zugang zur Spiritualität.

Begleitet werden die vielen bildlichen Impressionen aus dem vergangenen Jahrhundert von vielen tiefergehenden Weisheiten und Selbstbetrachtungen, vielen negativen Erlebnissen und den erfolgreichen Umgang mit ebendiesen, schlechten Menschen denen Zita begegnet, Mord und Totschlag – und wie man trotz all dem oder gerade deshalb dieses ganz hohe, heilige Menschenbild nicht nur wahrt, sondern wie sich dieses sogar erst herauskristallisiert. All das und noch vieles mehr machen das Buch zu einem Meisterwerk, das dem Leser einen ganz besonderen Mehrwert bietet.

Das Werk ist am 9. Mai als eBook auf allen Plattformen zum Sonderpreis von 99 Cent erhältlich.

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Zita liest ihr Buch im Profi-Studio ein. Es wird in Zukunft auch ein Audio-Buch geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle Fans: hier gibt es eine tolle Tasse: https://www.zazzle.de/zita_kappler_tasse-168771104373863838