Im Rahmen der Ausbildung an der École San Esprit sammeln die Schülerinnen und Schüler auch praktische Erfahrungen mit der Heilarbeit. Nach Modul 7 berichtete ein Schüler von der Begleitung einer Esperentin, die zu Beginn unter starken Schmerzen im unteren Rücken, im linken Gesäßbereich und in der linken Wade litt. Das Gehen war für sie zu diesem Zeitpunkt nur mithilfe von Krücken möglich.
Bereits vor der ersten Fernheilsitzung zeigte sich, wie sehr sie körperlich eingeschränkt war: Auf dem Rücken zu liegen war ihr aufgrund der Schmerzen nicht möglich, sodass sie die Sitzung zunächst in Seitenlage begann.
Während der Fernheilsitzung nahm die Esperentin verschiedene körperliche Empfindungen wahr. Sie berichtete von einem starken Pulsieren im Bein sowie im Bereich des rechten Kiefers. Gleichzeitig hatte sie das deutliche Gefühl, als würde sich ihr Körper auf den Rücken drehen wollen. Nach der Sitzung empfand sie ihre Schmerzen als gelindert.
Bei der zweiten Heilsitzung hatte sich bereits etwas verändert: Sie konnte wieder auf dem Rücken liegen. Parallel dazu blieb sie selbstverständlich in medizinischer Betreuung. Aufgrund einer Unverträglichkeit ihrer bisherigen Schmerzmedikation suchte sie die Notaufnahme auf, wo ihre Medikamente neu eingestellt wurden. Außerdem erfolgte eine orthopädische Versorgung. Nach Angaben der Esperentin brachte diese zunächst jedoch keine für sie spürbare Verbesserung.
Etwa zwei Wochen später fand die dritte Heilsitzung statt. Bei diesem Termin wurde erstmals zusätzlich eine energetische Entstörung und Entstrahlung ihres Zimmers, ihres Bettes und der Wohnung durchgeführt. Auch diesen Prozess nahm die Esperentin nach eigener Aussage sehr deutlich wahr. Sie beschrieb Kribbeln, Zucken und Pulsieren in ihrem Körper.
Während der anschließenden Heilsitzung entspannte sie sich zunehmend und schlief schließlich ein. Danach berichtete sie über eine deutliche Verbesserung ihres allgemeinen Befindens und wesentlich weniger Schmerzen im Bein.
Eine besonders schöne Veränderung zeigte sich im Alltag: Die Esperentin konnte anschließend vorsichtig wieder erste Schritte ohne Gehhilfen gehen.
Dieser Erfahrungsbericht macht auch deutlich, wie wertvoll es sein kann, unterschiedliche Wege der Begleitung miteinander zu verbinden. Die Esperentin blieb während dieser Zeit in medizinischer und orthopädischer Betreuung und nahm gleichzeitig die energetisch-geistige Heilarbeit für sich in Anspruch.
Gerade dieses Miteinander empfinde ich als besonders schön: wenn medizinische Begleitung und energetisch-geistiges Heilen nicht als Gegensätze betrachtet werden, sondern Hand in Hand gehen dürfen. So kann der Mensch auf unterschiedlichen Ebenen begleitet werden – mit Offenheit, gegenseitigem Respekt und immer mit dem Menschen selbst im Mittelpunkt.
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