8 Feb. 2 Kommentare Saskia Grundke Saskia Grundke , ,

Letzte Woche Dienstag war ich mit meinem Sohn wie gewohnt in unserer Spielgruppe. Zwischen Bausteinen, Liedern und kleinen Alltagsgesprächen kam eine Mutter sichtlich besorgt auf uns zu.

Sie erzählte, dass ihr Sohn seit nunmehr drei Wochen nachts unter starken Atemaussetzern leidet. Ursache laut ärztlicher Abklärung: extrem angeschwollene Mandeln.
Das Merkwürdige daran war, dass diese tagsüber keinerlei Probleme machten – erst nachts wurde es kritisch. Für die Eltern bedeutete das schlaflose Nächte, ständige Sorge und das Gefühl, dem eigenen Kind nicht wirklich helfen zu können.
Da wir das große Glück haben, auch eine Osteopathin in unserer Spielgruppe zu haben, brachte sie einen spannenden Impuls mit ein.

Ihre Vermutung war, dass nachts möglicherweise der Lymphfluss eingeschränkt sein könnte. Wenn der Körper zur Ruhe kommt und liegt, können Blockaden deutlicher zum Vorschein treten. Wird der Abtransport von Flüssigkeiten behindert, stauen sich diese – und genau das könnte erklären, warum die Mandeln nachts so massiv anschwellen.
In mir meldete sich sofort ein sehr klarer Impuls: der Atlas.

Ich fragte die Mutter, ob ich mir ihren Sohn anschauen dürfe, und sie willigte ein. Schon bei der ersten Betrachtung fiel auf, dass die natürliche Kopfhaltung des Kindes nicht in Balance war. Der Schädel zeigte eine deutliche Schräglage – ein Hinweis darauf, dass der oberste Halswirbel, der Atlas, nicht optimal positioniert sein könnte. Und genau hier verlaufen zentrale Nervenbahnen, Blut- und Lymphgefäße.

Ich lud die Mutter und ihren Sohn zu einer Heilsitzung ein und behandelte den Jungen am darauffolgenden Donnerstag sehr ausführlich – sanft, energetisch und ohne Zwang.

Bereits nach dieser ersten Sitzung zeigte sich eine beeindruckende Veränderung:
Der Junge schlief nachts wieder durch. Keine Atemaussetzer mehr. Ruhe. Entspannung. Und vor allem: Auch die Eltern konnten endlich wieder schlafen.

Die nächste Sitzung findet nun am kommenden Donnerstag statt. Dabei steht unter anderem auch eine Atlas-Repositionierung an. Wir sind sehr gespannt, ob wir damit zusätzlich das Thema der geschwollenen Mandeln nachhaltig unterstützen und in Balance bringen können.
Solche Begegnungen erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig es ist, den Körper ganzheitlich zu betrachten – nicht nur das Symptom, sondern den Menschen dahinter. Und manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir wieder Raum für den natürlichen Fluss schaffen. ✨

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