3 März Keine Kommentare San Esprit Allgemein, Annette Müller

„Was diese Ausbildung mit uns gemacht hat“

 Zwei Jahre, die alles verändert haben

Fast zwei Jahre intensiver Entwicklung liegt hinter ihnen. Monate, in denen sich Wege geöffnet, Entscheidungen geklärt, Mut gefunden und Leben neu ausgerichtet haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung blicken zurück – und erzählen, was geworden ist.

Eine Klasse feiert ihren Abschluss

Schon zu Beginn wird klar: Viele von ihnen stehen heute an einem anderen Punkt als zuvor, weil sich während dieser Zeit Türen geöffnet haben, mit denen niemand gerechnet hatte.

Vom inneren Impuls zur eigenen Praxis

Ein starkes, persönliches Wachstum geht mit dieser Ausbildung einher

„Mein Leben hat sich komplett geändert“, sagt eine Teilnehmerin gleich zu Beginn. „Ich habe meine Praxis eröffnet, das Gewerbe ist angemeldet. Ab Januar arbeite ich damit ganz offiziell.“ Für sie war die Ausbildung auch privat ein Wendepunkt. „Ich habe mich von vielem frei machen können. Das war notwendig. Ich lebe jetzt klarer.“ Und dann ergänzt sie: „Diese Gruppe ist wie Familie für mich geworden.“

 Ankommen bei dem, was längst da war

Es entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten

Eine andere Absolventin spricht von einem inneren Wiedererkennen. „Während der Einweihungen hatte ich das Gefühl, bei etwas anzukommen, das schon lange in mir war. Vor allem die Arbeit mit Menschen und Tieren.“ Sie erzählt, wie skeptische Reaktionen sie früher verunsichert haben: „Einige haben mich belächelt. Heute spielt das keine Rolle mehr.“ Ihr Fazit ist eindeutig: „Ich stehe heute viel stabiler als früher zu mir.“

Gemeinschaft als tragendes Fundament

Ob am Chiemsee oder am Lago Maggiore in Italien, das wunderbare, menschliche ict immer das tragende Fundament

Auch die Gemeinschaft selbst war für viele ein wesentlicher Teil des Weges. „Hierherzukommen hat mir Halt gegeben“, sagt eine Frau. „Ich konnte immer offen sprechen.“ Ein anderer hält es knapp: „Es war neu und herausfordernd, aber ich habe viel gelernt.“

Entscheidungen mit weitreichenden Folgen

Mehrere berichten von spontanen Entscheidungen, die große Auswirkungen hatten. „Ich habe eine Zeitschrift gekauft, das Buch dort gesehen, ich habe es heruntergeladen, gehört und mich direkt noch auf der Zugfahrt angemeldet“, erzählt eine der Teilnehmerinnen. „Es war die richtige Entscheidung. Mein Selbstwert hat sich verändert.“

Eine andere spricht von einem Irrweg, der ihr Klarheit brachte: „Ich habe zwischendurch eine andere Ausbildung begonnen. Aber schon am ersten Tag war klar, dass es nicht passt. Ich habe sofort damit wieder aufgehört, denn diese Gruppe hier und das Ganze hat mich nicht losgelassen.“

Körperliche Veränderungen als Wendepunkt

Ein lachendes und ein weinendes Auge, die meisten Absolventen hätten gerne noch ein weiteres Modul

Hier nfreuen sich die Lehre auf die neue Gruppe

Sehr konkret wird es, als eine Teilnehmerin über körperliche Veränderungen berichtet. „Beim Schnupperseminar wurde mein Beckenschiefstand ausgeglichen. Danach hatte ich Muskelkater. Das war für mich Beweis genug.“ Danach seien Schritte möglich geworden, die zuvor undenkbar waren. „Ich bin wieder Motorrad gefahren. Allein um den Chiemsee.“ Sie spricht ruhig, ohne Übertreibung. „Meine Skoliose hat sich verbessert. Ich stehe heute ganz anders.“

Mehr als eine Ausbildung

Auch die Dozentinnen ziehen Bilanz. Eine von ihnen sagt: „Eure Offenheit hat vieles ermöglicht.“ Die andere ergänzt: „Für mich ist das mehr als ein Beruf.“ Zum Schluss richtet sie den Blick auf die Gründerin der Methode: „Ohne dich gäbe es das alles nicht.“

Am Ende des Tages fasst eine Teilnehmerin zusammen, was viele ähnlich empfinden:
„Wir tragen das weiter. Jede und jeder auf die eigene Weise.“

Damit endet ein Kurs, der für viele mehr war als eine Ausbildung. Er hat Perspektiven verändert, berufliche Wege geöffnet und innere Gewissheiten gestärkt. Was bleibt, ist etwas Großes: Heilung. Menschen, die etwas gelernt haben, was sie nicht mehr ablegen wollen.

Es ist uns eine große Freude und Ehre, immer wieder neue Klassen zu starten und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu begrüßen

Und genau das nehmen sie mit in ihr Leben – und zu den Menschen, die ihnen begegnen werden.